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Gesundes Trinkverhalten

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1,5 Liter. So viel Wasser sollten Erwachsene jeden Tag etwa trinken, lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Das ist nicht nur wichtig, sondern lebensnotwendig

Flüssigkeit notwendig

Schließlich besteht der menschliche Körper zur Hälfte aus Wasser: Wasser ist Bestandteil von Zellen und Körperflüssigkeiten, reguliert die Körpertemperatur und transportiert Nährstoffe. Außerdem scheidet die Niere Abbauprodukte mit Hilfe von Wasser als Urin aus. Atmen und Schwitzen kostet den Körper ebenfalls Flüssigkeit. Und diesen Wasserverlust gilt es, regelmäßig zu ersetzen.

"Weniger als ein Liter Wasser pro Tag reicht nicht aus, um den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen“, sagt Silke Restemeyer von der DGE. Manchmal sind sogar mehr als die 1,5 Liter Flüssigkeit erforderlich – etwa bei großer Hitze, extremer Kälte, bei Fieber, Erbrechen und Durchfall. 

Als Durstlöscher eignen sich besonders Wasser, Kräuter- und Früchtetee ohne Zucker und Saftschorle, am besten mit einem Mischungsverhältnis von 1:3. "Über den Tag verteilt getrunken, versorgen diese Getränke den Körper am besten mit Flüssigkeit“, sagt Silke Restemeyer.

Kein Durstlöscher 

Immer nur Wasser und Tee zu trinken, ist manchen aber zu eintönig. Trotzdem sind Fruchtsaftgetränke und Limonaden nicht unbedingt als Durstlöscher geeignet. Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg erklärt das Problem: "Über gesüßte Getränke nimmt man viel Zucker auf, aber wird nicht satt.“
So enthält koffeinhaltige Brause je nach Hersteller etwa 27 Gramm Zucker pro 250 Milliliter. "Cola ist eine Süßigkeit, kein Wasserersatz“, sagt Monika Bischoff. Sie leitet das Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention am Krankenhaus Barmherzige Brüder.

Auch Saft oder Smoothies enthalten viel Zucker, dazu aber immerhin auch Mineralstoffe und Vitamine. "Hin und wieder kann ein Smoothie oder ein Glas Saft eine Portion Gemüse oder Obst ersetzen. Dank ihrer hohen Nährstoffdichte zählen sie jedoch nicht zu den Getränken, sondern zu den pflanzlichen Lebensmitteln“, erklärt Silke Restemeyer. Als Durstlöscher seien sie deshalb nicht geeignet. 

Kritisch diskutiert

Light- oder Zero-Getränke dagegen enthalten in der Regel keinen Zucker und keine Kalorien. Für den Geschmack sorgen hier Süßstoffe. "Gegen einen moderaten Süßstoffkonsum spricht nichts, aber es sollte nicht zu viel sein“, sagt Schwartau. "Künstliche Süßstoffe helfen beim Kaloriensparen, aber ihre Auswirkungen auf die Darmflora beim hohen Konsum werden momentan kritisch diskutiert.“

Kaffee sowie schwarzer und grüner Tee zählen wie Wasser zur Flüssigkeitsbilanz – solange kein Zucker drin ist. "In erster Linie sind sie jedoch Genussmittel und keine Durstlöscher“, sagt Restemeyer.
 

 

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