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Pop-up-Store kommt ins Schießhaus

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Der Name ist Programm: Plötzlich auftauchen heißt das englische „to pop up“ in der deutschen Übersetzung. Genau so taucht ein sogenannter Pop-up-Store unvermittelt auf, um nach kurzer Zeit wieder zu verschwinden. Auch in Heilbronn gab es schon Beispiele für temporäre Geschäfte. Jetzt ist die Stadt von der Berliner Agentur Fashion Exchange (Faex) entdeckt – als Standort für einen Pop-up-Store für Mode und Accessoires. Zwei Tage öffnet er im historischen Schießhaus an der Frankfurter Straße 65: am Freitag, 18., und am Samstag, 19. Oktober. 

Fertigung

"Mit Slow Fashion auf Deutschlandtour", kündigt Faex das Event an, das im Süden der Republik noch in Ludwigsburg und Esslingen Station macht. Mit dem Begriff "Slow Fashion" will Veranstalter Ingo Müller-Dormann seine Auswahlkriterien definieren. Es seien Designer, "die auf Individualität, Qualität und nachhaltige Produktion" setzen, heißt es in der Vorankündigung. Die kleinen Kollektionen seien überwiegend in Deutschland und Europa gefertigt. Viele setzten auf Ressourcenschonung und Recyclingfähigkeit. Rund 25 nationale und internationale Modemacher mit 2000 Kleidungsstücken sind im Schießhaus vertreten. 

Witzige Namen

Dem "immer gleiche Angebot großer Modeketten in Innenstädten" will der Veranstalter mit dem Konzept begegnen und "die Vielfalt kreativer Designer" allen zugänglich machen. Den passenden Rahmen sollen Veranstaltungsorte wie das Schießhaus in Heilbronn bieten. Die Labels tragen teils fantasievolle Namen wie Angels Ambition, Coffee Jacket, RabbitRabbit!, Blaucraut oder House of Wolf, Parapluie und Nix Design. 

Vertriebsweg

Eine Konkurrenz für den stationären Handel sind solche Pop-up- Stores in erster Linie im Blick auf das finanzielle Mode-Budget der potenziellen Kundschaft – hauptsächlich Frauen. Die meisten Labels gibt es in normalen Geschäften aber ohnehin nicht zu kaufen. Für die Designer sind Pop-up-Läden dagegen eine Möglichkeit, neben dem Internet und ihren eigenen Ateliers noch einen alternativen Vertriebsweg in einem Verkaufsraum auf Zeit zu nutzen. 

Hier erfahrt ihr noch einmal sämtliche Details.

 

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