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Badewelt der Superlative

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Die Badewelt Sinsheim setzt Maßstäbe: mit der Größe, der Anzahl der Saunen, der Größe der Saunen – und beim Investitionsvolumen. Für eine halbe Milliarde Euro wollte Josef Wund die Badewelt erweitern. Neue Saunen waren geplant, Hotels sollten entstehen, ein Wellenbad war Teil der großen Lösung. Auch mehrere Dutzend Rutschen plante der Friedrichshafener Architekt, der als "Bäderkönig“ unter anderem hinter der Therme Erding stand. Sein Tod 2017 brachte die Ausbaupläne für Sinsheim in Verzug. Nach wie vor sind sie aktuell, werden aber überarbeitet. Erst kürzlich bekräftigte Christoph Palm, dass in den Standort investiert werde. Er ist Geschäftsführer der Josef-Wund-Stiftung, der einmal alle Bäder gehören werden. Weil der Erbschein fehlt, müssen die großen Investitionen warten.

Dreistelliger Millionenbetrag

An ihnen sitze man, wie Christoph Palm andeutet. Ein dreistelliger Millionenbetrag steht im Raum, auch die Banken seien nach wie vor mit im Boot. Zu den Attraktionen werden Rutschen gehören, denn für Palm haben Familien als eine neue Zielgruppe in der Badewelt Potenzial. Im Raum steht, das klassische Erlebnis in den Röhren mit virtueller Realität zu verknüpfen. Dann könnten sich Badegäste so fühlen, als wären sie beim Rafting im Grand Canyon, schwärmt der Geschäftsführer vor.

Ob dann wie von Wund geplant 40 Rutschen benötigt werden, lässt Palm offen. Mit einer künstlichen Realität, die sich immer wieder ändert, bräuchten die Schwimmer nicht mehr so viele Anlagen, um bei Laune zu bleiben.

Kleinere Investitionen können die Verantwortlichen indes schon umsetzen. Für eine Million Euro soll die Saunalandschaft bereits erweitert werden, sagt Edelfried Balle, der als Geschäftsführer zurzeit den Betrieb der Badewelt verantwortet. Zudem deutet Christoph Palm an, womit die Einrichtung bei den Badegästen bereits bei der Anreise punkten will: "Wir wollen, dass das Erlebnis schon auf dem Parkplatz anfängt“, sagt Palm. Zufriedene Kunden seien das Ziel, weshalb an einer Kennzeichenerkennung gearbeitet wird.

Kennzeichen-Erkennung

Parkplatz voll – das gilt unter Umständen dann nicht für jene Besucher, die zu einer bestimmten Uhrzeit einen Einlass in die Badewelt gebucht haben. Schon jetzt können Liegen per Internet reserviert werden. Zudem soll später möglich sein, bei den Eintrittskarten vorab die Einlasszeit anzugeben – so sollen die Besucherströme besser verteilt werden. Bislang kann es nämlich passieren, dass Badegäste bei vollem Haus warten müssen, bis es wieder Platz hat.

 

 

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