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Kritik an Erhöhung

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Es sollte der große Wurf für Bundesbildungsministerin Anja Karliczek werden. Übers Wochenende ließ sie die Katze aus dem Sack und verkündete Pläne für eine Mindestausbildungsvergütung. Ab 2020 sollen Auszubildende im ersten Lehrjahr eine Mindestvergütung von monatlich 515 Euro erhalten.

Scharfer Gegenwind

In den Folgejahren sollen die Bezüge steigen, und zwar schrittweise auf bis zu 620 Euro in 2023. Im zweiten, dritten und vierten Lehrjahr sind ebenfalls Erhöhungen geplant. Doch den Plänen von Karliczek, die im Bundeskabinett einen schweren Stand hat, weht ein scharfer Wind entgegen. 

Das Handwerk warf der CDU-Politikerin gar einen schweren Eingriff in die Betriebs- und Tarifautonomie vor. Die gesetzliche Festlegung einer Mindestausbildungsvergütung werde "gerade die kleinen Handwerksbetriebe in strukturschwachen Regionen in besonderem Maße belasten“, wetterte der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke.

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer bewertete Karliczeks Vorstoß ähnlich kritisch und lobte vor allem die Ausnahmeregeln. Die Tarifpartner können nämlich vereinbaren, dass das Lehrlingsgehalt unter 515 Euro liegt. Die Arbeitgeber hielten eine gesetzliche Regelung für nicht notwendig. red

 

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