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Wieso immer Schwarz?

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An Schwarz kommt man in der Metalszene nicht vorbei. Das fängt schon bei den Bandnamen an. Black Sabbath, die vermeintlichen Erfinder des Metals, waren 1969  Vorreiter für viele Bands, die diese Farbe bis heute in ihrem Namen tragen. Dazu gehören unter anderem Black Label Society und Beyond The Black.

Außerdem ist es schon  fast Tradition, dass Bands ein Album und/oder einen Song mit der Farbe betiteln. Dabei ist die Rede von Klassikern wie „Black No.1“ von Type O‘ Negative und „Fade to Black“ von Metallica. Es gibt sogar ein Genre, welches sich Black Metal nennt. Aber was ist der Grund dafür?

Dunkelheit, Düsternis und Tod

Schwarz ist nicht einfach nur eine Farbe. Sie steht für Dunkelheit, Düsternis und Tod. Zentrale lyrische Themen in Metalsongs. Der Einfuss der Gothic-Szene dürfte dabei auch eine Rolle spielen. Die dunkle Subkultur aus den frühen 80ern hat sich im Lauf der Zeit mit der Musik verbunden. Anfang der 90er entstand daraus sogar ein Genre: der Gothic Metal. Aber nicht nur das. Auf schwarzer Kleidung stechen bunte Motivdrucke und Patches einfach besser hervor.

Gemeinschaftsgefühl

Ikonen wie Lemmy Kilmister (Motörhead) und Rob Halford (Judas Priest) trugen seit dem Beginn ihrer Karrieren vornehmlich Schwarz. Viele Musiker und Fans ließen sich davon inspirieren. Daraus entstand das Go-To-Metalheadoutfit. Es besteht aus Lederjacke, schwarzer Hose und Bandshirt. Vornehmlich Ton in Ton.

Die Kleidung stellt in der Szene eine Art Uniform dar. Sie fungiert als repräsentatives Erkennungsmerkmal und steigert das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt innerhalb der Community. Man könnte zudem sagen: Je düsterer das Genre, desto dunkler die Kleidung.

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