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Frisbee-WM startet

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FEHLER: Player für flv nicht definiert!

Wenn die Party so wird, wie sie begonnen hat, dann kann sich Heilbronn in dieser Woche auf ein tolles Fest freuen. Gestern stimmten sich 797 Frisbee-Spieler und 300 Zuschauer bei der Eröffnungsfeier vor dem ersten Match im Heilbronner Frankenstadion auf die Junioren-Weltmeisterschaft ein.

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Überhäuft


Als die Sängerin Irma Göhring "I’m so excited" – zu Deutsch: "Ich bin so aufgeregt" – in der Arena sang, gab es kein Halten mehr. Zuerst legte ihr ein Spieler der belgischen Mannschaft noch während sie sang einen Fanschal um den Hals, dann wurde sie von weiteren Utensilien überhäuft, darunter ein Plastikkänguru aus dem australischen Team. Schließlich nahm ein italienischer Frisbee-Nationalspieler Irma Göhring in die Arme, hob sie hoch und rannte mit ihr zu seinen Mannschaftskollegen, während die Interpretin immer noch "so exited" war, beziehungsweise intonierte.

Frisbee-Spieler müssen eben zupacken können und Bewegungstalente sein, was der Präsident des Weltverbandes, Jonathan Potts, nach dem Einmarsch der Nationen ins Stadion unter Beweis stellte. Der Funktionär rief den Spielern, die auf dem Rasen Platz genommen hatten, zu: "Ihr seid die Zukunft unseres Sports." Potts stand ganz locker in seinen Flipflop-Badeschuhen, als er sagte: "Lasst die Spiele beginnen." Vor lauter Freude schnappte er sich das Käthchen von Heilbronn Rebecca Posovszky, das die vielen internationalen Gäste nur Kate nennen, und legte mit ihr eine kesse Sohle hin. Dazu sang Irma Göhring dieses Mal den Pink-Song "Get the party startet". Was wiederum prima passte, denn flugs stürmten 800 Spieler auf die Sängerin zu, alles tanzte – und die Zuschauer klatschten im Takt. So kann’s weitergehen...


Als ein Modellhubschrauber die Frisbee-Scheibe fürs Eröffnungsspiel ins Stadion flog, gingen schon die ersten La-Ola-Wellen über die Zuschauertribüne. Heilbronn feiert ein internationales Fest. Bürgermeisterin Margarete Krug begrüßte die Gäste mit "Hello together". Alles scheint wie gemacht für die Party.

Weltoffen


Die Stadt gibt sich weltoffen. J.P. Frary (45) aus Kalifornien, dessen Sohn im US-Team spielt, ist das erste Mal überhaupt in Deutschland. Als er in Heilbronn ins Taxi stieg, brauchte er keinen Ton zu sagen. Der Fahrer sah an seiner Frisbee-Scheibe, wohin er wollte. "Great" fand der US-Amerikaner das. Prima ist auch der erste Eindruck der Spieler. Dem Kolumbianer David Benavidis (19) ist bis jetzt in Heilbronn vor allem eines ins Auge gefallen: "Die schönen deutschen Mädchen." Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.





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