Stimmt.de

Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

An Wünschen mangelt es nicht

Übersicht

Die Fleiner Jugendlichen finden im Rathaus und im Gemeinderat mit ihren Ideen und Anliegen immer ein offenes Ohr. So stellten sich jetzt die im Herbst in der Jugendkonferenz gewählten Jugendsprecher dem Gemeinderat vor und brachten eine ganze Menge Ideen und Verbesserungsvorschläge mit.

Jugendbeteiligung seit 2016

Zur jährlichen Jugendkonferenz sind alle Kinder und Jugendlichen zwischen zwölf und achtzehn Jahren eingeladen. In Projektgruppen und Gesprächsrunden werden Wünsche und Anregungen diskutiert, ausgearbeitet und von den Jugendsprechern umgesetzt. Diese Form der Jugendbeteiligung am Gemeindeleben bewährt sich seit 2016.

An Ideen mangelt es den Jugendlichen nicht, wie sich jetzt wieder herausstellte. Im Mittelpunkt ihrer Präsentation standen Vorschläge für Veränderungen im Bereich der großen Spielfläche zwischen der Heilbronner Straße und dem Panoramaweg. Am Basketballfeld etwa wünschen sich die Jugendlichen direkt hinter den Basketballboards Fangnetze. Sie sollen verhindern, dass bei Fehlwürfen ständig dem Ball nachgerannt werden muss. Max (13) dachte aber auch an die Kleinkinder auf dem Spielplatz: "Ohne Netz besteht die Gefahr, dass diese von dem schweren Basketball getroffen und verletzt werden.“

Zukünftige Gemeinderäte

Thomas brachte den Wunsch nach mehr Fahrradständern rund um den Spielplatz und auch an anderen Stellen im Ort vor. "Stabile Ständer in U-Form wären da ideal, um die Fahrräder richtig sichern zu können“, sagte der zwölfjährige Gymnasiast. Freuen würden sich die Jugendlichen auch über einige Sportgeräte entlang dem Weg beim Spielplatz. "Die könnten auch von Joggern für Übungen genutzt werden“, meinte Denise (17). Eine Graffitiwand hätte die 16-jährige Alicia gern und richtete gleich eine Bitte an die Anwesenden: "Vielleicht kann uns eine der Parteien eine Plakatwand hierfür zur Verfügung stellen.“

Gudrun Albrecht (FWF) sah in den Jugendlichen schon zukünftige Gemeinderäte: "Eure Arbeit ist die richtige Basis hierfür“, sagte sie. Alicia hat sich tatsächlich schon Gedanken darüber gemacht. "Ich habe ein Praktikum im Europaparlament absolviert und interessiere mich allgemein für Politik“, berichtete die Gymnasiastin. Zunächst will sie sich aber weiterhin um die Anliegen der örtlichen Jugendlichen kümmern.

Jugendliche vor Ort

Mit Aktionen beim Weinfest und mit einem Ausflug in die Sprungbude Stuttgart möchten die Jugendvertreter noch mehr auf sich aufmerksam machen. "Uns und unsere Tätigkeit kennen noch zu wenige Jugendliche im Ort“, sagte Thomas. "Die Unterstützung und die Anerkennung durch die Erwachsenen ist hingegen prima“, ergänzte Denise. Fay (12) macht gerne mit: "Hier darf man als Jugendlicher seine Meinung sagen, ohne dass von den Älteren gleich ein Nein kommt.“ Ein richtig cooles Gefühl sei es, wenn ihre Anregungen umgesetzt werden. "Im letzten Jahr wurde zum Beispiel auf unsere Initiative hin der Spielplatz der Max-und-Moritz-Wohnanlage neugestaltet“, freuten sich die Jugendsprecher.

 

Galerien

Regionale Events