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Das Stadtbild verändern

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Vor Kurzem wurde der überarbeitete Masterplan für die Heilbronner Innenstadt im Gemeinderat vorgestellt. Auch im Jugendgemeinderat wurden die Pläne präsentiert und anschließend diskutiert. Bei einem Rundgang durch die Stadt erzählen die Jugendrätinnen Lisa Roth und Laura Mikirtychev von ihren Wünschen und zeigen ihre liebsten Plätze.

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Vom Masterplan insgesamt sei der Jugendgemeinderat angetan, meint die 18-jährige Lisa Roth. "Eine Stadt muss sich weiterentwickeln, und dafür braucht es natürlich eine gute Planung als Grundlage.“ Ein ungelöstes Problem würden die Pläne jedoch aufweisen: Für die aktuelle Parkplatzsituation gebe es wohl noch keine konkreten Verbesserungsvorschläge. Insbesondere während der anstehenden Bundesgartenschau fürchtet die Vorsitzende des Jugendgemeinderates eine verschärfte Parkplatzknappheit.

Abgesehen davon zeigen sich die Schülerinnen mit den im Masterplan niedergeschriebenen Vorschlägen ganz zufrieden. Besonders die angestrebten Veränderungen beim Thema Shopping begrüßen sie. "Die vielen leerstehenden Läden sind nicht schön“, kritisiert die 17-jährige Laura Mikirtychev. "Ich habe mich mit vielen Jugendlichen unterhalten, was vor allem fehlt, ist eine Filiale der Modemarke Zara.“

Am besten sollte das Wollhaus weg und dafür ein Einkaufscenter wie das Breuningerland gebaut werden, findet Lisa Roth. Weil sie gerne eine größere Auswahl an Marken und Ketten hat, fährt sie momentan zum Einkaufen nach Ludwigsburg oder Stuttgart.

Wenn es ums Thema Essen geht, sprechen die zwei ein Lob für das Marrahaus aus. Vor allem im Sommer sei die Neckarmeile eine beliebte Anlaufstelle, um dort gesellige Abende zu verbringen. Einzig der Kiliansplatz könne noch etwas gastronomische Aufwertung vertragen. "Spontan fällt mir eine Strandbar als Beispiel ein, die den Platz ein bisschen füllen und ihn lebendiger machen würde“, meint Lisa Roth. Auch Konzerte oder ein kleines Festival kann sie sich dort vorstellen.

Wollhaus abreißen

Die genannten Punkte werden auch im Masterplan angesprochen. Ein ganzes Themenfeld wurde außerdem der Bildung und Digitalisierung gewidmet. Neben einem flächendeckenden WLAN-Netz ist das Aufstellen von digitalen Infosäulen vorgesehen, die zur Orientierung und für Veranstaltungshinweise genutzt werden können. "Gut so“, finden die Jugendrätinnen. Auch die Idee, Fotopunkte in der Innenstadt zu installieren, trifft auf Zustimmung. "Natürlich ist das vor allem interessant für Touristen, aber auch für Anwohner oder wenn man mit Freunden in der Stadt unterwegs ist“, sagt Lisa Roth.

Die Wünsche der beiden an die Umsetzung des Masterplans? "Dass es läuft wie geplant und man die Veränderungen bald sehen kann“, sagt Lisa. "Versuchen, das Wollhaus abzureißen“, meint Laura. Gespannt sind die zwei auch auf die Neueröffnung der Experimenta Ende März.

 

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