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Vorsitz besteht

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Der Jugendgemeinderat (JGR) hat ein neues Vorstandstrio. Lisa Roth bleibt für ein weiteres Jahr Vorsitzende, Marco Heine und Mehmet Sözen wurden am Donnerstagabend im Rathaus zu ihren Stellvertretern gewählt.

Knappes Ergebnis

Bereits seit einem Jahr ist Lisa Roth JGR-Vorsitzende. "Ich habe mich im vergangenen Jahr ziemlich wohl in meiner Rolle gefühlt“, sagte sie in der Sitzung. Die Arbeit habe viel Spaß gemacht und das Jahr sei schnell vergangen. "Es hat im Team gut geklappt, aber auch die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle lief sehr gut“, stellte die 18-Jährige, die auch eines der vier Käthchen ist, fest. 

Laura Mikirtychev, die sogar bei der CDU für den Gemeinderat kandidiert, trat zunächst gegen die amtierende Vorsitzende an. "Ich bin in den JGR gekommen, um mich für Jugendliche einzusetzen“, unterstrich die Gegenkandidatin. Jetzt habe sie die Politik als ihre Leidenschaft entdeckt. Sie erhielt sechs von 15 Stimmen. Neun Jugendgemeinderäte wählten Lisa Roth.

Klare Ideen

Die neue alte Vorsitzende macht 2020 ihr Abi. Sie trifft gerne Freunde und engagiert sich beim evangelischen Jugendwerk. Politisch hält sie bessere Nachtbus-Verbindungen für wichtig. "Die Abfahrtszeiten der Busse sollen an die Partyszene angepasst werden“, betonte sie. Junge Menschen sollten sicher nach Hause kommen und sich nicht mit Alkohol hinters Steuer setzen. Außerdem liegt ihr die Öffentlichkeitsarbeit am Herzen.

Gleich drei Jugendgemeinderäte bewarben sich als erste Stellvertreter der Vorsitzenden. Der bisherige erste Stellvertreter Marco Heine kandidierte erneut. Gegen ihn traten die bisherige zweite Stellvertreterin Kim Chau Tran und Besarta Hajra an. Alle drei erhielten im ersten Wahlgang fünf Stimmen. Besarta Hajra entschied sich dann, ihre Bewerbung zurückzuziehen. In einer Stichwahl erhielt Marco Heine die meisten Stimmen. Laura Mikirtychev, Alexandra Nickel und Mehmet Sözen kandidierten für das Amt des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden. Mehmet Sözen wurde mit neun Stimmen gewählt. 

Mehr Sport

Marco Heine (17) besucht die zwölfte Klasse. Er ist Schiedsrichter, macht ehrenamtlich Kinderfreizeiten und ist politisch aktiv. "Wir haben im bisherigen Vorstand viele gute Projekte gestemmt.“ Er sei auf die Zusammenarbeit mit Mehmet Sözen gespannt. Heine möchte bei Jugendlichen das Interesse für Politik wecken. Außerdem ist es ihm ein Anliegen, dass Sportanlagen saniert und ausgebaut werden und nicht verfallen. "Ich will Jugendliche zum Sport bekommen und das geht über bessere Anlagen“, erklärte er.

Verantwortung Mehmet Sözen (17) freut sich darauf, von jetzt an mehr Verantwortung zu übernehmen. Er interessiert sich sehr für Freizeit, Sport, Kultur und Soziales. Sözen macht eine Ausbildung als Industriemechaniker. Er trifft gerne Freunde und treibt viel Sport. 
 

 

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