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Geplatzte Partys und private Pläne

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Damit hatte der Jugendgemeinderat (JGR) nicht gerechnet: Vermutlich stehen im Sommer gleich zwei personelle Veränderungen an. JGR-Vorsitzende Nadja Rothmeier kündigte an, nach Beendigung ihrer Ausbildung Ende Juli wahrscheinlich nach Augsburg umzuziehen und damit den Vorsitz abgeben zu müssen. Sie würde aber gern weiter bei Weihnachtsmarkt oder Partys mithelfen. "Ich habe das Amt nicht nur so gemacht", sagte sie, "ich werde dann immer noch irgendwie Jugendgemeinderat sein." Jugendrat Moritz Lahme verbringt ab August ein Jahr im Ausland und wird das Gremium darum verlassen.

 

Treffen

Der JGR würde gern das nächste dreitägige Dachverbandstreffen, das im Herbst stattfindet, nach Eppingen holen. Die Entscheidung, ob die Fachwerkstadt den Zuschlag erhält, fällt in den nächsten Wochen.

Bei einer Zusage müsste der JGR für Unterkunft und Bewirtung der 30 bis 60 Teilnehmer sorgen und ein Rahmenprogramm organisieren. Das könnte eine Führung durch die Firma Palmbräu sein, eine Stadtführung, ein Besuch im Steinhauermuseum oder eine Sportveranstaltung. Mindestens 25 Helfer würden benötigt, vermutete Luca Liardo, stellvertretender JGR-Vorsitzender. Sönke Brenner, im Rathaus zuständig für das junge Gremium, schätzte die Kosten, die auf den JGR zukämen, auf 1 500 Euro.

 

Ferienprogramm

Mit einem Piratenabenteuer beteiligt sich der Jugendgemeinderat am Ferienspektakel. Wahrscheinlich am 27. Juli werden Sieben- bis Zwölfjährige zum Preis von fünf Euro auf dem Ottilienberg spannende Abenteuer erleben, Fackeln bauen und eine Schatzsuche machen.

Mit anderen JGR-Veranstaltungen lief es in jüngster Zeit nicht so rund. Da plante der Rat eine Wii-Party, doch kurz vorher stellten die Veranstalter fest, dass am selben Abend Champions-League-Finale ist. Kurzfristig sollte aus der Wii- eine Fußballparty werden, was daran scheiterte, dass sich niemand um einen Beamer gekümmert hatte. Außerdem wurde das Fest nicht angekündigt. "Es sollte im Vorfeld mehr geredet werden, wenn man hier was macht, so etwas muss nicht sein", sagte Nadja Rothmeier. Der nächste JGR-Öffnungstag des Jugendhauses mit Wii-Party ist am 16. Juni. Die Räte planen, das Fest besser publik zu machen, vorher Infos in den Schulen auszuhängen und es bei Facebook anzukündigen.

 

Ruftaxi

Auch in Sachen Ruftaxi gibt es nichts Neues. Bei diesem Angebot können sich Jugendliche, die freitags oder samstags mit der letzten Bahn der Linien S4 oder S5 am Bahnhof ankommen, bis vor die Haustür in jedem Stadtteil fahren lassen. Schüler, Studenten und Bufdis zahlen dafür 2,50 Euro, Erwachsene fünf Euro.

Aber "das Ruftaxi ist eine gewisse Grauzone", so Brenner. Darum hatte der JGR vor fünf Wochen ein Mitglied beauftragt, letzte Unklarheiten mit der Firma Taxi Grau zu klären. "Ich arbeite dran", kommentierte die Rätin in der jüngsten Sitzung.
 

 

 

 

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