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Aus für Jugendgemeinderat

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Der zuletzt kriselnde Eppinger Jugendgemeinderat steht endgültig vor dem Aus. Auch beim zweiten Anlauf zur Neuwahl gab es lediglich eine Bewerberin. Bei der Stadt will man jetzt prüfen, welche alternativen Formen der Beteiligung infrage kommen.

Vergangenen Freitag war Bewerberschluss. Am Montag durfte Sönke Brenner der einzigen Kandidatin wieder absagen. "Das ist schon ernüchternd“, sagt der für den Jugendgemeinderat zuständige Rathausmitarbeiter. Durch die Komplettpleite bei den Bewerbungen ist auch der zweite Anlauf gescheitert, Nachfolger für das scheidende Gremium zu finden.

Im Herbst hatten sich gerade sieben potenzielle Kandidaten für die 18 neu zu besetzenden Plätze gefunden. "Einen dritten Versuch werden wir zunächst nicht starten“, macht Brenner klar. Die amtierenden Räte würden demnächst verabschiedet. Damit ist das Ende des Gremiums, das es in der Fachwerkstadt seit 1994 gibt, aller Voraussicht nach besiegelt. Man werde zwar noch die Meinung des Gemeinderats einholen. Dass man einen neuern Anlauf nimmt, dürfte eher unwahrscheinlich sein.

Stattdessen werde man jetzt in Abstimmung mit der Kinder- und Jugendförderung prüfen, welche anderen Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche denkbar sind, kündigte Brenner an. Lag die Wahlbeteiligung 1994 noch bei fast 40 Prozent, war sie bei der Abstimmung 2014 auf unter 18 Prozent gesunken. 

 

 

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