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Kulturelle Bildung an Schulen verbessern

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Bei der Sitzung des Jugendgemeinderates im Großen Ratssaal des Heilbronner Rathauses stellte das Schul-, Kultur- und Sportamt der Stadt Heilbronn seinen aktuellen Zwischenbericht zum Bildungsmanagement vor. Des Weiteren wurden den jungen Gemeinderäten an diesem Abend Projekte der Stadt Heilbronn vorgestellt, die eine Verbesserung der kulturellen Bildung an Schulen zum Ziel haben. Das Amt hofft dabei auf hilfreiche und konstruktive Anregungen durch die Jugendlichen.

Mehr Grundschulplätze

Die Stadt Heilbronn zählt nahezu 30 000 Schüler. 36 Prozent von ihnen besuchen aktuell ein Gymnasium, weitere 36 Prozent die Realschule. Die restlichen 28 Prozent entfallen auf andere Schulformen. „In Heilbronn schließen im Vergleich zu anderen Großstädten in Baden-Württemberg verhältnismäßig mehr Schüler die Schule mit der mittleren Reife ab“, führte Nadine Aker vom Schul-, Kultur- und Sportamt aus. Die Zahl der Schüler an den öffentlichen Schulen in der Stadt sei momentan leicht rückläufig, wohingegen die Privatschulen im Stadtgebiet einen Zuwachs ihrer Schülerzahlen zu verzeichnen hätten. Voraussichtlich sei jedoch in den kommenden Jahren wieder mit einem Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen, weshalb die Stadt zukünftig mehr Grundschulplätze in der Innenstadt schaffen möchte. Darüber hinaus würden an den öffentlichen Schulen immer mehr Vorbereitungsklassen benötigt. Dies sind Klassen für Schüler, die noch nicht die nötigen Deutschkenntnisse mitbringen.

Kulturelle Bildung

Im Anschluss berichtete Eva Schmierer, ebenfalls vom Schul-, Kultur- und Sportamt, über die erarbeiteten Konzepte zur Förderung der kulturellen Bildung an Heilbronner Schulen. Zahlreiche Einzelprojekte sollen an Heilbronner Bildungseinrichtungen gefördert werden. Dazu zählen zum Beispiel Gründungen von Theater-AGs, das Organisieren von Leseclubs und andere individuelle und gut umsetzbare Ideen. Hierbei hofft die Stadt auch auf Anregungen aus den Reihen des jungen Gremiums.

In diesem Zusammenhang konnte der Jugendstadtrat Jannik Dunkelmann mit einem interessanten Vorschlag aufwarten: „Man sollte große Teile des kulturellen Unterrichts an Ganztagsschulen auf den Vormittag legen. Wenn man immer nur nachmittags nach einem anstrengenden Unterrichtsvormittag Musik- oder Theaterunterricht hat, fehlt oft die Konzentration, um erfolgreich oder mit Begeisterung an solchen Projekten teilzunehmen.“

Fachtag „Kulturelle Bildung“

Um weitere Ideen zu diskutieren, wird am Freitag, 9. Juli, ein Online-Fachtag zum Thema „Kulturelle Bildung in Heilbronn stärken“ stattfinden. Anmeldungen sind möglich im Internet auf der Seite www.pretix.eu/kubiHN/staerken.

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