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Klassenerhalt steht auf der Kippe

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Die triste Vergangenheit war kein Thema mehr. "Es geht von Null weg", betont Falken-Nothelfer Gerd Wittmann, der das Sagen im Heilbronner Profieishockey vom entlassenen Trainer Igor Pawlow übernommen hat.

Es wird Änderungen geben, gravierende, das ist klar. Sachar Blank dürfte am Freitag beim SC Riessersee nicht mehr Mannschaftskapitän sein. "Es gibt da möglicherweise eine Umbesetzung", so Wittmann, "das hängt damit zusammen, wer als Führungsspieler besser geeignet ist." Viel muss getan werden: "Wir werden uns intensiv mit den Special Teams und dem Penaltykilling beschäftigen." Wittmann kennt natürlich die Zahlen der Liga. Viel zu schwach waren die Falken unter Trainer Pawlow, wenn sie in Über- oder Unterzahl auf dem Eis standen. Währen der bisherige Coach fast immer seine normalen Blöcke in diesen Sondersituationen durchwechselte, wollen Wittmann und Calce echte Special Teams bilden.

 

Profis in der Pflicht


Falken-Geschäftsführer Atilla Eren formuliert deutliche Worte in Richtung der Profis: "Ich erwarte eine klare Reaktion der Mannschaft und von einzelnen Spielern." Der Trainerwechsel nach acht Pleiten in Serie und dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz nimmt die Profis in die Pflicht. Er habe mit der Trennung von Igor Pawlow "mental eine Aufbruchstimmung erzeugen" wollen, so Eren. "Das setzt doch viel frei."

Luigi Calce ist als ehemaliger Mannschaftskapitän noch nah dran. Er sagt: "Wir haben gute Jungs im Team, die sind charakterlich sehr schwer in Ordnung." Die Aufgabe von Gerd Wittmann und ihm sei es nun, "die Richtung vorzugeben".

 

Verhandlungen


Neue Spieler sollen die Mannschaft außerdem verstärken. "Wir sind in Verhandlungen mit zwei Stürmern", sagt Atilla Eren. Einer von beiden soll neben dem bereits geholten Stefan Legein verpflichtet werden. "Und, sofern das möglich ist, wollen wir auch einen deutschen Verteidiger holen." Eren hat da aber noch keinen Spieler konkret im Visier.

Vom Erreichen der Pre-Playoffs, also vom bereits 15 Punkte entfernten zehnten Tabellenplatz, ist nicht mehr die Rede. Das Ziel heißt nur noch: drin bleiben in der DEL 2. Den Klassenerhalt schaffen.


 

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