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Jugend-Turnen ist im Aufwind

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Mit sportlichen Darbietungen machen der TV Hausen und sein Vorsitzender Friedemann Reiner bei der Winterfeier deutlich: Auch im Jugend-Turnen geht es wieder aufwärts. Die Dance Company unter der Leitung von Martina Wolf ist seit einigen Jahren das Aushängeschild des Vereins.

Die Gruppe startet mit "Land der Träume" und der Melodie "Wer hat an der Uhr gedreht?". Unter Einbeziehung der Steppbretter geht es gleich mit voller Power los. Die Akteure wünschen den mehr als 300 Besuchern in der Mehrzweckhalle mit Buchstaben auf den umgedrehten Sportgeräten "Viel Spaß". 

 

Schwarzlicht


Mit einem richtigen "Power Step" setzen sie später noch einen drauf. Ebenfalls nicht mehr neu ist die Gruppe der "Men’s Company". Karin Hönnige hat 1994 diese Formation der Männer, bestehend aus AH-Fußballern, ins Leben gerufen. Während die Frauen immer wieder ihre sportliche Topform präsentieren, stehen die Männer mehr auf ausgefallene Arrangements. So traten sie schon mal als Cancan tanzende Damen auf und erscheinen jetzt mit Schwarzlicht-Effekt als "Verrückte Gigger". Ebenfalls den Schwarzlicht-Effekt beziehen "Die fantastischen Zehn" ein. Sie zeigen akrobatisches Turnen auf Kästen und am Boden. Mit ihrer Nummer machen sie deutlich: Jugendturnen ist beim TV im Aufwind. Vereinschef Reiner findet: "Dies ist eine erfreuliche Situation für den TV."

"I Believe" lautet der Titel zum Tanz-Auftritt der "Little Dreamers". Ebenfalls tänzerisch zeigen sich die fünf Frauen Damen der "Dreamers" bei ihrem ersten Auftritt vor dem Winterfeier-Publikum.

Ohne Theater gibt es die Veranstaltung in Hausen schon lange nicht mehr. Dass Wilfried Keller die Stücke schreibt, inszeniert und mit seiner Person besetzt, ist schon fast selbstverständlich. Sogar wenn er, wie dieses Jahr, das "Hausener Weihnachtsmärchen" an das bekannte Märchen vom Aschenputtel anlehnt, bringt der Hausener Stückeschreiber als Insider viel Lokalkolorit ein.

 

Theater


Ganz klar, dass der Brackenheimer Teilort Kopf steht, wenn König Hugo (Manfred Umbach) mit seinem Sohn, Prinz Karl-Heinz (Frank Staiger), und Hofkanzler Hagen von Wurm (Wilfried Keller) kurz vor Weihnachten auf Brautschau in die Gemeinde "an der schönen blauen Zaber" kommt. In Kleidern einer früheren Zeitepoche haben sich die reiche Witwe Kunigunde (Regina Blatt) sowie ihre zwei hässlichen Töchter Chantal (Tamara Totzl-Schäufele) und Mandy (Petra Roth) herausgeputzt. Alle anderen Frauen im heiratsfähigen Alter sind weggesperrt.

Wie aus dem Märchen bekannt ist, gibt es da auch noch die arme Stieftochter Anna. Sie wird von Debütantin Daria Müller dargestellt. Im Gegensatz zum Original wird sie in den Schweinestall eingeschlossen. Der Retter ist Caruso, der schönste Dorfgigger von Hausen. Mit Zauberei schließt er die Stalltür auf, verpasst Anna ein schönes Ballkleid und Schuhe. Das Märchen geht natürlich auch in Hausen gut aus – und für die Schauspieler gibt es viel Applaus.


 

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