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Gleich wieder ein herber Dämpfer

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Es bleibt dabei: Der Blick geht nach unten. Nach dem 4:3-Coup der Heilbronner Falken am Freitagabend in Landshut war Hoffnung aufgekommen, dass es vielleicht doch noch etwas werden könnte mit Platz acht in der Tabelle. Eine Erfolgsserie, wer weiß? Aber das 1:5 (1:0,0:3,0:2) am Sonntag gegen die Starbulls Rosenheim sorgte umgehend für Ernüchterung.

Sechs-Punkte-Wochenenden der Falken sind in diesem Winter so selten wie Schneeflocken in Heilbronn. Die Mannschaft von Trainer Igor Pawlow schafft es einfach nicht, in die Spur zu kommen. Nach dem Überraschungssieg in Landshut hatte Pawlow gesagt: "Es ist ein Endspurt. Für uns gibt es noch einen Playoff-Platz zu erkämpfen." Nur ein Traum. Nicht die Wirklichkeit. Der Drittletzte der DEL 2 muss den Abstieg verhindern, das ist das einzige, was in dieser völlig missratenen Saison noch zählt. Die Falken hatten gut angefangen. Adriano Carciola brachte sie in der 12. Minute mit 1:0 in Führung. Ein Schuss mit Kawumm. Drin.
 

Starbulls nutzen Chancen

Doch im Mittelabschnitt nutzten die Starbulls eiskalt ihre Chancen. Erst sorgte Robin Hanselko für das 1:1 (25.). Dann zog Rosenheim dank eines Doppelpacks von Norman Hauner davon. In der 33. Minute passte sein Schuss aus der Halbdistanz genau oben in den Torwinkel. 42 Sekunden später traf Hauner erneut. 1:3. Früh war alles vorbei.

Die Falken waren in der Offensive zu harmlos, um noch eine Wende zu schaffen. Glück fehlte zudem, etwa in der 43. Minute, als Sachar Blank und Adriano Carciola den Puck binnen weniger Sekunden nicht ins Tor bekamen. Aber Starbulls-Goalie Pasi Häkkinen ist auch ein richtig Guter. Zu sehen in der 47. Minute gegen Blank. Die Rosenheimer sind außerdem nicht zufällig die beste Auswärtsmannschaft der Liga.
 

Falken-Debakel perfekt

In der 49. Minute schoss Tyler Mc Neely das 1:4, in der 51. Minute packte Stephan Gottwald in Überzahl einen fünften Treffer oben drauf. Damit war das Falken-Debakel perfekt. Im Heilbronner Tor stand am Sonntagabend Sinisa Martinovic. Nach seiner Verletzungspause war der Schlussmann aufs Eis zurückgekehrt. Branislav Konrad, der beim 4:3 in Landshut einer der Erfolgsfaktoren gewesen war, machte diesmal einen Ausländerplatz für Andrej Bires frei.

Die Starbulls Rosenheim durften sich über ein Sechs-Punkte-Wochenende freuen. Am Freitag hatten sie ja nur 2:47 Minuten spielen müssen, um den SC Riessersee zu bezwingen. Spielabbruch beim Stand von 1:0. Ein Sieg am grünen Tisch. In Heilbronn war mehr Arbeit erforderlich. Ein schönes Eishockeyspiel war das nicht. Aber für die Starbulls gab es drei Punkte als Lohn.

Die Falken standen mal wieder mit leeren Händen da. Im fünften Duell dieser Saison gab es gegen Rosenheim die fünfte Niederlage.
                   

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