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Falken kommen nicht vorwärts

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Pawlow hatte das vergangene Wochenende mit den beiden Duellen gegen den SC Riessersee zum Testfall für die demnächst anstehenden Abstiegspartien ausgerufen.

So wie die DEL-2-Tabelle vier Spieltage vor dem Ende der Zwischenrunde aussieht, deutet einiges auf Playdown-Begegnungen zwischen den Falken und dem ESV Kaufbeuren hin. Derzeit hätte der Zehnte ESVK den Vorteil eines zusätzlichen Heimspiels, aber der Elfte aus Heilbronn liegt nur einen Punkt zurück.
 

Gleiche Namen

"Die beiden Spiele gegen Riessersee waren gut, um zu testen wie es ist, wenn man es mit dem gleichen Gegner zu tun hat", sagte Igor Pawlow am Sonntag nach der unglücklichen 1:2-Heimniederlage. "Das ist sehr, sehr wichtig gewesen. Es war der gleiche Gegner, aber er hat ganz anders gespielt. Es waren die gleichen Namen, aber ein ganz anderer Charakter."

Im Gegensatz zum Heilbronner 6:3-Auswärtssieg zwei Tage zuvor stand diesmal die Defensive des SC Riessersee viel besser. Die Einstellung des gesamten Teams war eine andere. "Wir hatten uns vorgenommen, nach dem sehr, sehr, sehr schlechten Freitagsspiel eine Reaktion zu zeigen", sagte Gästetrainer Toni Krinner.
 

Powerplay-Schwäche

Wieder einmal schafften es die Falken nicht, den Impuls durch einen Sieg in einen zumindest kleinen Erfolgslauf umzusetzen. So war es schon kürzlich nach dem 4:3-Sieg in Landshut gewesen, als die 1:5-Heimpleite gegen Rosenheim folgte.

Immerhin: Ein Sechs-Punkte-Wochenende war möglich, die Falken kämpften. Aber in Überzahl spielten sie zu schlecht. Vier Situationen, kein Tor − "unser Powerplay war nicht produktiv", mäkelte Igor Pawlow. Hinzu kam, dass Torwart Sinisa Martinovic, der zuvor eine richtig gute Partie gemacht hatte, beim Treffer zum 1:2 durch Peter Kathan in der 59. Minute nicht gut aussah.

Toni Krinner sagte: "Davor fängt er einen unglaublichen Save, dann hat er die Scheibe nicht so recht gesehen − das war die Entscheidung." Krinners Fazit: "Dieses Spiel lief darauf hinaus, dass die Mannschaft gewinnen wird, die den einen Fehler weniger macht."

Das war seine Mannschaft.
   

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