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Heilbronner Falken verlieren

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Bei der 30. Saisonniederlage im 52. Spiel gegen die Starbulls Rosenheim fehlte es den Heilbronnern beim 2:3 (0:1,0:1,2:1) an Durchschlagskraft im Angriff – ein Adriano Carciola allein kann nicht alle Spiele gewinnen.

Falken-Trainer Igor Pawlow verzichtete wie schon am vergangenen Freitag beim 4:3-Overtime-Erfolg über den EV Landshut auf Verteidiger Mike Card, der nach seiner Gehirnerschütterung noch nicht hundertprozentig fit ist.

Dafür durfte sich erneut der etatmäßige Stürmer Marco Habermann in der Defensive versuchen. Dies hatte der 23-Jährige bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause bereits gegen Landshut erfolgreich praktiziert.

"Er ist die Checks gefahren, wie ein gelernter Verteidiger"“, hatte Pawlow ein Sonderlob ausgesprochen.
Beim Tabellenzweiten und Meisterschaftsmitfavoriten zeigten die Falken erneut eine kämpferisch einwandfreie Leistung. Doch spielerisch war das Pawlow-Team gegen clevere Bayern unterlegen.
 

Kaum Torgefahr

Besonders augenfällig war dies in den Powerplay-Situationen zu beobachten, in denen kaum Torgefahr entwickelt wurde – allerdings auch gegen das beste Penalty-Killing-Team der DEL 2. In eigener Unterzahl hingegen kamen die kämpferischen Tugenden der Falken zur Geltung, die Starbulls taten sich bei personeller Überlegenheit ebenfalls sehr schwer.

Der Treffer zur 1:0-Führung der Rosenheimer war in der 14. Minute allerdings die Ausnahme der gerade aufgeführten Regel. Denn Kim Staal traf in Überzahl, Lehr sah nicht gut aus. Ärgerlich war vor allem, dass gerade erst eine doppelte Unterzahlsituation schadlos überstanden worden war. Kurz nach Beginn des Mitteldrittels legte Starbull Leopold Tausch das 2:0 (22.) nach.
 

Verbesserungsbedarf

Der erneut beste Heilbronner, Adriano Carciola, verkürzte im Schlussdrittel auf 1:2 (45.). Doch die Hoffnung auf den Ausgleich währte nur kurz. In eigener Überzahl kassierten die Falken das entscheidende 1:3 (49.) durch Max Renner. Schon am Freitag gegen Landshut hatten die Falken einen sogenannten Shorthander kassiert.

Vier Powerplay-Situationen – kaum Chancen, kein Tor, dafür aber ein Gegentreffer. Das Überzahlspiel der Falken muss sich vor dem Start der Playdowns am 12. März dringend verbessern.

In Topform befindet sich in jedem Fall Carciola. Mit seinem siebten Tor in den vergangenen vier Spielen sorgte der 26-Jährige zwei Minuten vor Schluss noch einmal für Spannung. Pawlow nahm nach dem 2:3-Anschlusstreffer eine Auszeit, holte Goalie Lehr vom Eis – doch der Ausgleich fiel nicht mehr.
                

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