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Carciola sorgt für Falken-Jubel

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Endlich mal wieder ein Heimsieg. Dann doch. Erst hatten die Heilbronner Falken im Duell mit dem EV Landshut eine 2:0-Führung verspielt. Nach dem 2:3 gab es aber noch ein Happy End. In der Verlängerung sorgte Adriano Carciola für den 4:3-Erfolg. 

Nach vier vorangegangenen Heimpleiten ein ganz wichtiger Sieg. Es war eine Achterbahn-Partie. Ein Drittel lang spielte Igor Pawlows Mannschaft richtig gut. Dann schien irgendwer einen Schalter ausgeknipst zu haben, so eklatant war der Leistungseinbruch. Aber der EVL machte den Sack nicht zu. 

Schließlich wachten die Falken wieder auf und holten sich noch zwei Punkte. Es bleibt allerdings dabei: Sie sind das schlechteste Heimteam der DEL 2. Weiterhin Vorletzter in der Tabelle. 

Landshuts Trainer Andreas Brockmann musste vor allem auf die beiden Toptorjäger Riley Armstrong und Cody Thornton verzichten, die verletzt fehlten. Bei den Falken klemmte es hinten. Ohne die erfahrenen Mike Card und Janis Andersons konnten nur noch Pat Baum und Torsten Fendt langjährige Abwehrerfahrung einbringen.

Hinzu kamen die Youngster Steven Bär, Felix Stokowski, Moritz Muth und Moritz Hauß. Sowie überraschend auch Stürmer Marco Habermann, der in seinem Comeback-Spiel nach monatelanger Zwangspause verteidigte.
 

Schlechtes Powerplay

Im ersten Drittel hatten sich die Falken eine Vielzahl von Chancen erspielt. In der 3. Minute war Stefano Rupp im Pech. Erst machte EVL-Torwart Brian Stewart seine Tormöglichkeit zunichte, dann kassierte Rupp auch noch Schläge. Andreas Geipel musste auf die Strafbank. Das Powerplay der Falken: ganz schlecht.

In der 12. Minute gab es eine famose Unterzahlchance der Heilbronner. Marcel Kurth holte sich den Puck, hatte freie Bahn, sah den gut postierten Alexander Ackermann - aber Stewart hielt glänzend. Gar nicht gut sah er hingegen in der 15. Minute aus, als Steven Bär ohne große Schusshärte von der blauen Linie abzog und der Puck unter der Torlatte einschlug. Das 1:0 der Falken.

In der 17. Minute zeigten sie dann, dass sie es auch in Überzahl richtig gut können. Frantisek Mrazek spielte den perfekten Pass auf den freien Robert Hock, 2:0. Alles prima. Aber auch alles vorbei.

Im Mittelabschnitt wurde mal wieder reichlich gepatzt und gestümpert. Der Landshuter Anschlusstreffer fiel in Falken-Überzahl. Für den EVL traf Bill Trew (23.). Er war es auch, der in der 29. Minute das 2:2 schoss.
 

Rückstand perfekt

Eine Sekunde vor dem Ende des Drittels war dann der Rückstand perfekt. Maximilian Brandl fälschte direkt vor Branislav Konrad einen Schuss ab, die Falken lagen mit 2:3 zurück. Ein Powerplay-Treffer.

In den letzten 20 Minuten vergaben die Landshuter viele Chancen, um Heilbronn den K.o. zu verpassen. Das rächte sich. PJ Fenton schoss das 3:3 (55.). Nach 66 Sekunden der Verlängerung blieb Adriano Carciola cool, 4:3.
                  

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