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A-Jugend ballert munter weiter

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Die U19 blieb auch im siebten Saisonspiel ungeschlagen und verteidigte mit einem klaren 4:0 (3:0)-Erfolg gegen den zuvor Drittplatzierten FSV Mainz 05 die Tabellenführung. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann verbuchte nicht nur den vierten Heimsieg im vierten Spiel, sondern blieb mit gutem Offensivfußball auch ihrem Vier-Tore-Schnitt treu.

Nach 21 Minuten hatte der Mainzer Trainer Sandro Schwarz genug gesehen und schickte seine Reservespieler kollektiv zum Warmlaufen, nur eine Minute später nahm er bereits den ersten Wechsel inklusive taktischer Umstellung vor. Das Spitzenspiel der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Die Hoffenheimer waren über die Nullfünfer hergefallen und hatten nicht nur großen Druck, sondern sich auch eine beruhigende 3:0-Führung aufgebaut.
 

Torreigen


Erdal Öztürk eröffnete schon nach drei Minuten den Torreigen. Joshua Mees erhöhte kurz darauf per Kopf auf 2:0 (10.). Sehenswert war dabei die Entstehung, denn Nicolai Rapps Freistoß schien ins Toraus zu gehen – dachten zumindest die Mainzer. Doch der aufgerückte Johannes Bühler kratzte den Ball von der Linie in die Mitte, wo Mees am schnellsten schaltete. Rapp und Ochs waren auch die Architekten des 3:0, das der hereinrauschende Innenverteidiger Patrick Kapp im Fallen erzielte (20.).

Spätestens nach dem 0:3 hatten sich die Mainzer mit der Niederlage abgefunden und waren nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Heinz Mörschel hatte die einzige Gelegenheit der ersten Hälfte für die Gäste, doch Melvin Luis Carlos blockte den Schuss ab (26.). Auf der anderen Seite hätten Bühler (29.), Mees per Kopf (33.) und mit dem Fuß (43.) für eine noch deutlichere Pausenführung sorgen können, jedesmal auf Vorarbeit Öztürks, der ebenso wie Nicolas Sessa jede Menge Impulse setzte. "Meine Jungs haben eine sehr starke erste Halbzeit gespielt", lobte Nagelsmann den Auftritt seiner Elf. "Allerdings hätten wir auch das ein oder andere Tor mehr machen können." Erst kurz vor dem Anpfiff, nachdem er die Mainzer Aufstellung gesehen hatte, hatte Nagelsmann seinen Matchplan kurzfristig angepasst – mit Erfolg.
 

Strafstoß entschärft


Der zweite Abschnitt war nicht mehr ganz so spektakulär. Es blieb bei nur einem weiteren Treffer durch Bühler, der nach einer knappen Stunde mit einem Flachschuss in die linke untere Ecke vollstreckte. Mainz hätte durchaus den Ehrentreffer markieren können. Etwa als Aaron Seydel freistehend vorbeischoss (58.), oder als Tom Schmitt zum Elfmeter der Marke "Muss man nicht geben" antrat (Bilal Kamarieh war bei einem normalen Zweikampf zu Fall gekommen), den aber TSG-Keeper Dominik Draband entschärfte (68.).

Auch die zweite Hälfte änderte nichts am alles in allem starken Eindruck, den die U19 erneut hinterlassen hat. "Nach dem Wechsel haben wir zu viele Bälle verloren und das Spiel wurde etwas zerfahren", sagte Trainer Julian Nagelsmann, der dennoch hochzufrieden war und daran erinnerte, dass "Mainz ein Spitzenteam in der Liga und ein Konkurrent im Titelkampf ist". 

Hoffenheim: Draband – Gimber, Kapp, Rapp, Luis Carlos, Sessa, Beck (46. Waack), Öztürk (63. Rossipal), Bühler (65. Lorenz), Mees (53. Kölmel), Ochs.

Mainz: Wieszolek – Moos, Krengel, Leinhos, Weissmann (22. Kamarieh), Andreas, Serdar (46. Knöll), Herr, Mörschel, Schmitt (78. Judith), Seydel (58. Kern).

Tore: 1:0 Öztürk (3.), 2:0 Mees (10.), 3:0 Kapp (20.), 4:0 Bühler (57.).
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang)


 

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