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Reitturnier Gundelsheim

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Beim Reit- und Springturnier herrschte am Wochenende auf der Gundelsheimer Reitanlage "Dreiburgenblick" nahezu identisches Wetter wie im Vorjahr: Sehr gutes Sportwetter am Samstag bei den Prüfungen im Dressurreiten, Regenwetter dagegen am Sonntag bei den Springwettbewerben. Heftige Niederschläge hatten in der Nacht auf Sonntag den Boden des 40 mal 55 Meter messenden Sandplatzes überflutet und stark aufgeweicht.

Gut, dass der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins ein Fachmann im Garten- und Landschaftsbau ist. Thomas Ostberg meinte daher am Sonntag: "Wir sind die einzigen Turnierveranstalter in der Region, die ihre Wettkämpfe nicht abgesagt haben, bei uns wird geritten."
 

Pfützen


Zwar bildeten sich an manchen Stellen Pfützen, dennoch standen den Reitern und ihren Pferden vertretbare Bedingungen für ihren Sport zur Verfügung. Die Lage am Hangfuß der Weinberge des Himmelreichs und ein offensichtlich gut aufgebauter Sandboden ermöglichten es, dass der Wettbewerb durchgeführt werden konnte.

Es spritzte zwar kräftig, wenn die Hufe der Pferde in den Sand traten, um das nächste Hindernis zu nehmen und auch bei der Landung dahinter. So mancher Zuschauer hinter der Barriere bekam da den einen oder anderen Dreckspritzer ab, bei reiterlichen Veranstaltungen wird das aber durchweg akzeptiert.

Einen völlig neuen, aber noch nicht ganz fertigen Arbeitsplatz hatte das Wertungsrichter-Trio Anne Bomhardt, Frank Uhde und Wolfgang Quak samt Ursula Quak, die für die Anmeldungen zuständig war. Kurz vor dem Turnier schlugen Zimmerleute das Dach des Richterhauses auf, das die jahrelange Improvisationszeit beendet. 2013 saßen die Wertungsrichter noch auf einem Anhänger unter einer Zeltplane, die sie vor dem Regen und Wind schützte, jetzt haben sie ein richtiges Dach über dem Kopf.

Wenn das Bauwerk fertig ist, bildet es den vorläufigen Abschluss einer Baureihe, mit der der RFV mit einer modernen Rundführhalle und dem Richterhaus die bestehenden Einrichtungen ergänzt und kräftig in seine Zukunft investiert hat.
 

Klug geplant


Clever haben die Planer unter dem Richterhaus weitere Pferdeboxen angeordnet und so für eine optimale Raumnutzung gesorgt. Ebenso intelligent lässt sich auch die kreisrunde Führhalle für die Bewirtung bei Reitveranstaltungen nutzen. Alles wirkt sehr durchdacht und klug geplant.

Die hohe Zahl der Meldungen zeigt, dass die gesamte Reitanlage und auch der familiäre Charakter der Veranstaltung bei den Reiterfreunden aus der Region ankommen. "Wir strengen uns halt an, unseren Verein für die Zukunft fit zu machen und ihn gut aufzustellen", brachte es Thomas Ostberg auf den Punkt.

Die Dressurprüfung der Klasse L gewann am Samstag Caroline Degroth vom RC Mosbach, den Sieg in der Springprüfung der Klasse L holte sich Michael Betz vom RV Nordheim auf Chica We und die Klasse M gewann Max Werner vom Reitverein RG Sandweg Hof

 

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