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Mit Netz und Kunststoffboden

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Früher haben die Jungs in der Pause einfach gegen das Schulhaus gekickt, erzählt Simon. Nicht mal ein richtiges Tor habe man gehabt. Der Fünftklässler findet es toll, dass es jetzt ein Soccerfeld gibt. Die Anlage neben der Blanc-und-Fischer-Schule wurde gestern mit einem Fußballturnier offiziell eingeweiht. Die Schüler der fünften und sechsten Klassen traten dabei gegeneinander an. Anschließend erfolgte die offizielle Übergabe des Platzes in Anwesenheit von Gemeinderäten und Sponsoren bei der Siegerehrung des Schulturniers.

 

Vertraut


Den Schülern ist das 64 500 Euro teure Spielfeld längst vertraut, denn der 13 mal 20 Meter große Platz ist seit Dezember fertig. Gebaut wurde er mit 30 000 Euro aus Spenden und Fördermitteln. Die Idee dafür ist bereits vor drei Jahren bei einer Jugendbeteiligung entstanden, bei der Mädchen und Jungen aus Sulzfeld ihre Wünsche formulierten. Im Gemeinderat stellten Siebtklässler damals ihr Konzept für einen Platz zum Fußball-, Handball- und Basketballspielen vor, offen für alle Altersgruppen.

Genau das hat die Gemeinde umgesetzt. Auf dem Kunststoffbelag, der von Banden und Netzen umgeben ist, herrschte von Anfang an reger Betrieb. "Es war die richtige Entscheidung, neben der Schule zu bauen", sagt die Rathauschefin. Vormittags spielen Schüler in den Pausen auf dem Feld, in der Mittagspause wird ebenfalls gekickt, die Nachmittagsbetreuung nutzt das Soccerfeld auch. Und nach 16 Uhr kommen andere Jugendliche vorbei.

 

Beschädigt


Bis 21 Uhr ist das Spielfeld geöffnet, allerdings wird danach nicht abgesperrt. Probleme gebe es trotzdem keine, auch nicht mit Anwohnern, betont die Bürgermeisterin.

Die beschädigten Netze, die bereits kurz nach der Fertigstellung des Platzes erneuert werden mussten, blieben bislang die einzigen Reparaturen. "Wenn es jemand kaputt macht, wäre das auch schade", findet Justin. Der neue Platz sei nämlich "cool" – sagen auch seine Mitschüler. Der Sechstklässler ist Stammgast auf dem Soccerfeld. "Jede Klasse hat einen Tag, an dem sie spielen darf", erklärt er das System. In der Mittagspause darf jeder Schüler drauf. "Aber da spielen wir nur zum Spaß", erklärt Loxley. So ein Turnier wie zur Eröffnung am Dienstagnachmittag sei viel besser: "Die Idee ist gut", meint der Junge. Zwischen den Fußballbegegnungen der Fünferteams gab es auch noch eine Basketballeinlage

Während die Gemeinschaftsschüler aufs Tor zielten, trainierten die Grundschüler in der Ravensburghalle. Dort war das DFB-Mobil zu Gast und zeigte, wie Fußball Teil des Sportunterrichts werden kann. 



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