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Doppel-Heimspieltag

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Am Nikolaustag gibt es ja eigentlich nur einmal Geschenke. Rund um den 6. Dezember beschenken die A-Junioren des TSB Horkheim ihre Fans aber gleich mit zwei Heimauftritten in der Stauwehrhalle. Bereits am Freitagabend (20 Uhr) steht in der Bundesliga das Duell mit dem Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen auf dem Programm. Am Sonntag (17 Uhr) erwartet der TSB die JSG Echaz/Erms.

Gnadenloses Tempospiel

"Wir haben uns vorgenommen, drei der letzten vier Hinrundenspiele zu gewinnen", sagt Trainer Freddy Griesbach. Da das erste des Quartetts gegen die SG Pforzheim/Eutingen 27:27- unentschieden endete, sollten aus den beiden Nikolausspielen mindestens drei Punkte herausspringen. Gerade gegen die Junglöwen der SG Kronau-Östringen dürfte jeder Punktgewinn eine Herkulesaufgabe werden. Die Schützlinge von Trainer André Bechtold haben nach einem durchwachsenen Saisonstart die Südstaffel zuletzt mit gnadenlosem Tempospiel durcheinander gewirbelt. 39 Tore erzielten die Junglöwen im Schnitt in den vergangenen vier Spielen, die allesamt siegreich beendet wurden.

"Die laufen bis zu 80 Angriffe pro Spiel. Mit ihrer extrem offensiven 3:3-Abwehr gewinnen sie viele Bälle und erzielen ihre Treffer fast ausschließlich über die erste und zweite Welle sowie über die schnelle Mitte", erwartet Griesbach eine "Angriffsschlacht". Denn die Stärken des TSB liegen ebenfalls im Tempospiel. "Das wird für die Zuschauer ein attraktives Spiel mit vielen Toren", ist sich Griesbach sicher.

Gegen die Spielgemeinschaft des TV Neuhausen/Erms und des VfL Pfullingen sind die Horkheimer in der Favoritenrolle. Die letzten fünf Spiele hat die JSG Echaz/Erms allesamt und teils sehr deutlich verloren. "Wenn wir am Ende der Hinrunde auf Platz sechs stehen wollen – und das ist unser erklärtes Ziel – dann müssen wir dieses Spiel gewinnen", sagt Griesbach.

Besonders für Sebastian Heymann dürfte es ein "knackiges" (Griesbach) Wochenende werden. Da Evgeni Prasolov angeschlagen ist, wird der Jugend-Nationalspieler wohl neben den Bundesligapartien am Freitag und Sonntag auch am Samstagabend im Drittligaspiel des TSB gegen die TSG Haßloch dabei sein. "In seinem Alter geht das noch. Bei einer EM oder WM ist der Spielrhythmus ähnlich", sagt Griesbach.

Comeback verschoben

Weiterhin fehlen wird den A-Junioren Tim Gröger. Nach seinem Kreuzbandanriss hatte der Mannschaftskapitän eigentlich schon gegen Pforzheim sein Comeback feiern wollen, doch Griesbach rechnet erst am 20. Dezember gegen Konstanz wieder mit dem Spielmacher. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Deniz Dogan (Handverletzung) und Simon Jünger (Fersenprobleme).

"Gerade für das Freitagsspiel hoffen wir auf viele junge Zuschauer, die sich vor dem Weggehen noch Handball anschauen", setzt Griesbach wieder auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen in der Stauwehrhalle. Mittelfristig soll die A-Jugend dabei helfen, die Zuschauerresonanz in der 3. Liga der Männer zu steigern. Viele Nikolausgeschenke in Form von eingesackten Punkten wären da hilfreich.

 

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