Stimmt.de

Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Heymann, der neue Star?

Übersicht

Gestern erst Nachmittagsunterricht bis 17 Uhr, dann ab 20 Uhr das Bundesliga-Duell mit den A-Junioren des TSB Horkheim gegen die Junglöwen der SG Kronau/Östringen. An diesem Samstag die Drittliga-Partie gegen die TSG Haßloch und tags darauf die zweite A-Jugend-BegegnungSebastian Heymann ist an diesem Wochenende Horkheims Dauerarbeiter.

Der Auftakt in seinen Dreifach-Spieltag verlief mit dem 31:41 gegen Kronau/Östringen am Freitagabend zwar nicht erfolgreich, allerdings waren die Horkheimer A-Junioren gegen die Junglöwen auch nicht der Favorit. Anders sieht das an diesem Samstag zumindest vom Tabellenplatz her bei den Herren aus. Denn mit der TSG Haßloch kommt um 20 Uhr der Vorletzte in die Stauwehrhalle. "Eine Pflichtaufgabe ist das aber ganz und gar nicht", schraubt TSB-Coach Jochen Zürn die Erwartungen nach unten.

Eng zusammen

Beim 24:25 gegen Großsachsen habe man vor zwei Wochen erlebt, wie schwer es gegen Teams aus dem unteren Drittel sein kann. Ohnehin trennen Horkheim als Fünfter des Klassements nach 13 Spielen gerade mal vier Zähler vom Zwölften. "Das ist zu diesem Zeitpunkt nichts", weiß Zürn. Dennoch wolle man gegen Haßloch natürlich "zwei Punkte in der Halle halten". Dabei helfen muss auch Sebastian Heymann.

Weil Evgeni Prasolov mit einer Adduktorenverletzung weiter ausfällt und auch Marcel Lenz wegen Grippe passen muss, wird Heymann auf Halblinks stark gefragt sein. "Er ist unser Juwel, unser Hochkaräter – verheizen werden wir ihn auch an diesem Wochenende nicht", sagt der TSB-Trainer. Mit Janik Zerweck habe er eine Alternative und auch sonst gebe es weitere taktische Möglichkeiten.

Jochen Zürn betont aber auch, dass es für Junioren-Nationalspieler nichts ungewöhnliches sei, in solch enger Taktung aufzulaufen: "Bei Turnieren ist es ja auch nicht anders. Basti packt das gut." Trotzdem habe man Heymann im Training bewusst dosiert bewegt, ihn besonders in Sachen Taktik gecoacht. Allgemein ist sich Zürn sicher: "Wir haben uns gut vorbereitet und werden unseren Zuschauern etwas bieten."

Geheimwaffe

Den Masterplan gegen Haßloch? Den mag der Horkheimer Trainer nicht verraten. Dass Jan Wörner, dem beim jüngsten 26:25-Erfolg gegen Köndringen/Teningen in der Schlussphase die Entscheidung gelang, wieder die Geheimwaffe sein wird, glaubt Jochen Zürn eher nicht. "So eine Geheimwaffe mag ja manchmal ganz schön sein und Jan kommt langsam, zeigt immer mehr, was er kann. Aber gegen Haßloch ist nicht ein Spieler, sondern das Kollektiv die Waffe", sagt Jochen Zürn schmunzelnd. Gemeinsam müsse sein Team "mit Mann und Maus" verteidigen.

Denn Gefahren beim Gegner lauern für den TSB-Coach besonders im wurfgewaltigen Rückraum. Außerdem stehe ein richtig starker Keeper im TSG-Tor: "Da müssen wir voll auf der Höhe sein und unser Bestes abrufen."
 

Galerien

Regionale Events