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Große Party zum Kick-off

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Für Steffen Rothmeier konnte es nur einen Sieger geben, die New England Patriots. "Tom Brady ist einfach genial", erklärte der Spieler der Heilbronn Miners schon vor dem Kick-Off zum 49. Superbowl in Glendale (Arizona). Dass seine Sympathien dem Quarterback des nun viermaligen Gewinners der Vince-Lombardi-Trophy gehören, zeigte Rothmeier gerne: Er trug als einer der wenigen bei der Superbowl Party im G2 in Richen ein Trikot seines Idols.

 

Taktieren


In der Nacht zum Montag siegten die Patriots über die Seattle Seahawks quasi in letzter Minute mit 28 zu 24. Das Ergebnis war so gar nicht nach dem Geschmack von Kolja Grotkop. "Ich mag die Patriots nicht", bekannte der in Neidensteiner, der in Mannheim aktiv spielt. Doch was reizt ihn am American Football? "Es ist die Mischung aus Taktik, körperbetontem Sport und Spannung. Wer im Football kurz vor Schluss mit einem Touchdown führt, hat noch lange nicht gewonnen. Beim Football kommt es viel auf das Taktieren an." Etwa 300 Spielzüge müsse ein Spieler im Kopf haben, weiß Grotkop.

Gemeinsam mit Organisator Stefan Meny, Steffen Rothmeier und etwa 30 weiteren Footballfans schaute sich Grotkop die Übertragung in einem amerikanischen Sportsender an. "Der englische Kommentar ist detaillierter."

 

Stimmung


Gerne würde Grotkop mal in den Vereinigten Staaten ein Spiel besuchen. "Aber da müssten schon die Denver Broncos beteiligt sein." Das hat Rothmeier seinem Kollegen voraus, er war in Miami schon live dabei, als seine Patriots gegen die Miami Dolphins spielten. "Die Stimmung im Stadion kann mit Deutschland überhaupt nicht vergleichen. Dort herrscht vor dem Spiel Party, manche Besucher feiern einfach auf dem Parkplatz vor dem Stadion eine gigantische Party, ohne überhaupt zum Spiel zu gehen. Im Stadion gibt es Animateure, die die Stimmung anheizen, Cheerleader und eine Partycrew."

Seit etwa vier Jahren gibt es die Richener Superbowl-Party. "Gemeinsam mit Bobby McMorris habe ich vor vier Jahren zum ersten Mal geschaut", erzählte Stefan Meny, der die Party organisiert und die Anmeldungen entgegennimmt. "Damals waren wir drei, vier Leute, heute sind es über 30." Auf diese warteten 185 Hot Dogs sowie verschiedene Snacks, die die Besucher mitgebracht hatten. "Wir machen das immer so, es gibt eine Hauptmahlzeit und dazu bringt noch jeder etwas mit."

Und wer Lust hat, am 7. Februar nächsten Jahres gemeinsam mit Meny und seinen Freunden die 50. Superbowl in St. Clara zu verfolgen, kann sich rechtzeitig bei den Richener Fans anmelden. "Neue Gesichter sind uns willkommen", freut sich Meny. 


 

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