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Zwei Hohenloher im Glitzerparadies

Übersicht
Einarmige Banditen und langbeinige Tänzerinnen – auf diesen Nenner könnte man die bunte Jahresfeier des Turn- und Sportvereins Niedernhall bringen. In einem über dreistündigen, eindrucksvollen Programm entführten die Akteure am Samstagabend in die schillernde Welt des Spielerparadieses Las Vegas.

 

Unterwegs


Das Moderatorenduo Birgit Conrad und Nico Turkaly spielten in der Rahmenhandlung das Hohenloher Ehepaar Marlies und Hans Becker, das eine First-Class-Reise nach Las Vegas gewonnen hat. Die Beckers stolpern durch Spielcasinos, Zauber- und Revueshows und wohnen am Ende auch noch einer etwas anderen Hochzeit bei. Bevor es jedoch in das US-amerikanische Spielerparadies ging, kam der Sport zu seinen Ehren.

In einem Videobeitrag gab es einen Rückblick in Bildern auf die sportlichen Highlights des zurückliegenden Jahres. An oberster Stelle stand in der Rangliste sicher der Faustball-Weltmeistertitel für die beiden Niedernhallerinnen Sabine Carle und Eva Krämer. Im Unterhaltungsprogramm, das die einzelnen Szenen zur Las-Vegas-Reise der Beckers garnierte, setzten unter anderem die Jazztänzerinnen der Formation "Les Cheries" Glanzpunkte. Wobei Glanzpunkte durchaus auch geheimnisvoll dunkel sein können: Als "Black Man Group" überraschte Les Cheries mit einer Video- und Bild-Animation ganz vor schwarz-blauem Hintergrund.

Besucherin Traudel Steinacker war begeistert: "Toll. Das ist die neue Generation. Mit Technik, mir hat das toll gefallen, diese schwarzen Männer." Traudel Steinacker kann übrigens selbst mit Las-Vegas-Erfahrung aufwarten. 1988 war das. Mit ihrem Gatten Heinz Steinacker war sie dort. "Wir hatten sogar Karten für Siegfried und Roy, das war der Wahnsinn, das war die Krönung", berichteten sie in einer Programmpause.

Heinz Steinacker erinnerte sich an eine Casinobesucherin aus Alaska. Die begeisterte Glücksspielerin hatte schwarze Fingerkuppen – das kam von den Spielchips. "Siegfried und Roy" hatten auch im Programm des TSV einen Auftritt und verblüfften den TSV-Vorsitzenden Dr. Jens Ehrmann und den Ehrenvorsitzenden Gerhard "Aga" Göker sowie Bürgermeister Achim Beck mit hellseherischen Fähigkeiten. Achim Beck zum Beispiel schrieb eine kurze Botschaft auf eine Spielkarte – es war sein Name in Druckschrift, wie sich später herausstellte – und wunderte sich, dass diese Karte kurz darauf in einer Glasbox auftauchte. "Keine Ahnung, wie das in die Glasbox geht", sagte er erstaunt. "Sie wollen sagen, der TSV hat magische Kräfte?", wandte er sich scherzhaft an Ralf Herrmann vom TSV-Vorstand. Selbstverständlich kam auch Astronaut Alexander Gerst zu Ehren. Die "Bänkelsänger" machten deutlich, dass auch die Niedernhaller einen gewissen Anspruch auf Astro-Alex erheben, nicht nur die Künzelsauer.

 

Beeindruckt


Bürgermeister Achim Beck zeigte sich am Ende beeindruckt: "Sehr anspruchsvoll. Da kommt man gerne wieder.“ In diesem Jahr hatten die Vereinsverantwortlichen übrigens bewusst auf Ehrungen verdienter Sportler verzichtet. Dafür wird es am 7. März einen eigenen Ehrungstermin geben.


 

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