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Felix erneut Sportler des Jahres

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"Der Sport hat in Neckarsulm einen hohen Stellenwert", unterstrich Oberbürgermeister Joachim Scholz bei der 39. Sportlerehrung im Kultursaal der Ballei. Immerhin galt es, 159 Sportler für ihre Leistungen im vergangenen Jahr mit Medaillen zu ehren und damit den Titel als Sportstadt in der Region zu untermauern, den sich der Rathauschef gerne auf die Fahnen schreibt. Zur Mannschaft des Jahres wurde das Triathlonteam der Neckarsulmer Sportunion gekürt. Nach 2013 verbuchte Kanute Felix Landes erneut die Auszeichnung als Sportler des Jahres.

 

Vielfalt bereichern


Scholz bekräftigte, dass es beim Sport nicht nur um Höchstleistungen gehe: "Die Wettbewerbe sind gesellschaftliche Ereignisse, die die Vielfalt in unserer Stadt bereichern." Dazu zählten Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr wie die WM-Qualifikation, der U-20-Handballjugend oder die Württembergischen Meisterschaften der Kurzbahnen der Frauen und Männer im Sportschwimmbad und etliche weitere 2015. Die Voraussetzungen in Neckarsulm seien hervorragend: "Wir werden den Sport wie in den Jahren zuvor unterstützen", sagte er eine Sportförderung in Höhe von 1,2 Millionen Euro zu. Zugleich begrüßte er die Kooperationsbemühungen der Vereine mit Kitas und Schulen im Zeichen des demographischen Wandels und der Ganztagesschulbetreuung. Die Zusammenarbeit von Sportlehrern und Vereinstrainern deutete er dabei als Möglichkeit zur aktiven Nachwuchsgewinnung.

"Positionen besetzen und nicht abwarten, bis andere das Wasser abgraben", formulierte auch Klaus Ranger, Vorsitzender des Sportkreises Heilbronn, als Aufgabe der Vereine. Deren Arbeit sei "der Kit der Gesellschaft und ein weicher Standortfaktor für die Stadt".

 

Zweite Liga


Wichtig sei es deshalb, die Interessen der Vereine, ähnlich wie im Heilbronner Stadtverband, für Sport zu bündeln und geschlossen zu vertreten. In Bezug auf die Generalsanierung des Obereisesheimer Lehrschwimmbeckens appellierte er an den Gemeinderat: "Fasst Beschlüsse, sonst ist das Schwimmen in Obereisesheim tot."

Quicklebendig erwiesen sich 2014 die Triathleten der NSU mit Julian Beuchert, Tobias Drachler, Dominic Ehinlanwo, Timo Hackenjos, Mathias Niekrenz, Stefan Schäfer, Markus Wiedemann und Hannes Wolpert. Die Mannschaft des Jahres war in die zweite Bundesliga aufgestiegen. Mit dem Ziel des Klassenerhalts: "Die Jungs haben sich selbst übertroffen", sagte Abteilungsleiter Lothar Edelmann zu Platz drei in der Gesamtwertung, punktgleich mit dem Zweiten. Er dankte vor allem Thomas Fleischmann für die Gewinnung von Sportlern aus der Region.

Abteilungsleiter Günter Löffelhardt zeigte sich stolz auf die Leistungen des Sportlers des Jahres aus den Reihen der Kanuten: Er betonte, dass Felix Landes, der an der Uni Mannheim Politikwissenschaften studiert und als Sportstipendiat von Trainern des Olympiastützpunktes betreut wird, mit 25 Trainingsstunden in der Woche viel Fleiß zeige. Nach dem EM-Titel als Schlagmann im Viererkajak über 1000 Meter und einem vierten Platz bei der WM hat Felix Landes nun die Qualifikation zur Nationalmannschaft für die 2016 in Rio stattfindende Olympiade als nächstes Etappenziel.


 

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