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TSG baut Wassersportzentrum

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In der zweiten Jahreshälfte ist es soweit: Dann geht die TSG Heilbronn, mit 6888 Mitgliedern größter Sportverein in der Stadt und mit einem Etat von rund drei Millionen Euro ausgestattet, wieder unter die Bauherrschaft. Auf dem Vereinsgelände am Rande des Wertwiesenparks am Alt-Neckar, unweit des Freibads Neckarhalde, wird ein neues Vereinsheim für die Kanu- und Skiabteilung errichtet. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,32 Millionen Euro. Der Gemeinderat hat in seiner Maisitzung den Entwurf für den erforderlichen Bebauungsplan "Wertwiesen III" genehmigt. 

Das seit 1955 am Neckaruferweg stehende Vereinsgebäude entspricht hinsichtlich Ausstattung, Trainingsmöglichkeiten und Organisation "seit geraumer Zeit nicht mehr den heutigen Erfordernissen eines leistungsorientierten Sportvereins", schreibt das Planungs- und Baurechtsamt in der Vorlage an den Gemeinderat.

 

Kooperation


Auf dem überwiegend begrünten rund 7000 Quadratmeter großen städtischen Grundstück sieht der Verein um den Vorsitzenden Kurt Bauer die Neugestaltung der Sportanlage vor. Die Suche nach einem Alternativstandort verlief ergebnislos, da kein annähernd gleichwertiges Grundstück zur Fortführung des Sportbetriebs zur Verfügung stand. Aus sportlicher Sicht hatte der Verein darum gebeten, das Wassersportzentrum am vorhandenen Standort zu verwirklichen. Ein Wunsch, der von der Stadtverwaltung geteilt wird.

So wird das vorhandene Vereinsgebäude zu einem Bootslager mit Werkstatt umgebaut. Dies hat jedoch zur Folge, dass die Umkleidemöglichkeiten wegfallen. Im Neubau entstehen deshalb Umkleideräume, Sanitäreinrichtungen, ein Kraft- und Gymnastikraum sowie ein Geschäftszimmer. Die auf diese Weise neu geordnete Infrastruktur böte Kooperationsmöglichkeiten mit anderen wassersporttreibenden Vereinen wie die Rudergesellschaft Schwaben und die DLRG. Die Stadt Heilbronn unterstützt den Umbau des bestehenden Gebäudes mit 103 356 Euro, für den Neubau gibt es einen Zuschuss von 106 332 Euro. In der Summe rund 210 000 Euro.

 

Keine Stellplätze


Begrenzt ist der Neubau, dessen Bauzeit mit einem Jahr angegeben wird, auf ein Vollgeschoss mit einer Maximalhöhe von 5,50 Metern. Nicht Bestandteil des Bebauungsplanes sind die schwimmenden Plattformen im Neckar. Bauliche Veränderungen bedürften deshalb eines separaten Genehmigungsverfahrens. Nicht zugelassen sind auf den nicht überbauten Flächen Stellplätze und Garagen. Ausnahmesweise erlaubt ist die Zufahrt zum Abstellen und Beladen von Bootsanhängern sowie der An- und Abtransport von Trainingsgeräten.


 

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