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Hoffenheim bleibt dran

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Die U19-Junioren der TSG 1899 Hoffenheim haben am Wochenende beim 1. FSV Mainz 05 Moral bewiesen und einen 0:1-Rückstand zu einem 3:1 (2:1)-Sieg gedreht. Dabei rehabilitierte sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann auch gleichzeitig für die am Donnerstag erlittene Niederlage im Nachholspiel beim 1. FC Nürnberg.

Vor 110 Zuschauern im Mainzer Bruchwegstadion kamen die Hoffenheimer sehr gut in die Partie und dominierten die Anfangsphase. Jedoch vergab die TSG ihre ersten Möglichkeiten überhastet. So fiel die Führung der Gastgeber mehr oder weniger aus dem Nichts: TSG-Keeper Gregor Kobel spielte Johannes Bühler an, dem der Ball zu weit vom Fuß sprang. Der Hoffenheimer rutschte zudem noch weg und so war der Weg für Mainz’ Bote Baku frei für das 1:0 (11.). Kurz darauf hätten die Nullfünfer sogar das 2:0 nachlegen können, zielten aber knapp am Tor vorbei. Wenig später war die TSG Hoffenheim zurück im Spiel.

Schlenzer

Sieben Minuten nach dem Rückstand schlenzte Kapitän Simon Lorenz einen Freistoß über die Mauer zum 1:1 ins Netz und leitete den Umschwung ein. Kurze Zeit später schlug die Stunde von David Otto. Der Kapitän der U17, der bereits in Nürnberg Einsatzzeit bei der U19 bekommen hatte, durfte diesmal von Beginn an ran und markierte in der 27. Minute das 2:1, als er einen Querpass von Meris Skenderovic per Direktabnahme und mit Schnitt in die lange Ecke setzte. "David Otto hat heute ein hervorragendes Spiel gemacht", lobte Nagelsmann den B-Jugendlichen.

Im zweiten Durchgang standen die Hoffenheimer tiefer und überließen den Mainzern den Spielaufbau. "Wir hatten mehrere Konterchancen, haben sie aber schlecht zu Ende gespielt, so dass der Keeper immer leichte Beute hatte", so Nagelsmann, der hier den einzigen Kritikpunkt an diesem Tag ansetzte: "Wir hätten die Partie früher entscheiden müssen." Zwar hatten die Mainzer nur eine nennenswerte Möglichkeit, andererseits hätten sie aber auch einen Strafstoß zugesprochen bekommen können, was dem Verlauf der Partie noch eine andere Wendung hätte geben können.

Entscheidung

Der eingewechselte Nicolas Wähling, der zwei Minuten vor dem Schlusspfiff aus halbrechter Position volley traf, machte schließlich alles klar. "Alles in allem gehen die drei Punkte in Ordnung, weil wir vor allem im Mittelfeld giftiger waren", bilanzierte Nagelsmann zufrieden – und freut sich jetzt auf das Gipfeltreffen am kommenden Wochenende gegen seinen Ex-Klub TSV 1860 München.

Zwar kann die U19 selbst bei einem Sieg nicht an den vier Punkte besseren Junglöwen vorbeiziehen, doch das Polster auf Platz drei ist an diesem Wochenende auf acht Zähler angewachsen, da der FC Bayern bei Schlusslicht Darmstadt 98 überraschend Federn ließ. red

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