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Hiobsbotschaft für Neckarsulmer Handballerinnnen

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Seit zwei Wochen bereiten sich die Aufsteigerinnen der Neckarsulmer Sport-Union auf ihre Premieren-Saison in der 1. Bundesliga vor. Jetzt hat es den Club verletzungsbedingt knüppeldick erwischt. Torhüterin Celia Schneider, die bereits die gesamte vergangene Saison wegen eines Kreuzbandrisses gefehlt hat, muss erneut am Knie operiert werden.

"Celi hat zwar versucht mitzutrainieren, aber das Knie war instabil und hat geschmerzt", erklärte Trainer Emir Hadzimuhamedovic am Mittwoch. Eine MRT-Untersuchung ergab jetzt, dass das operierte Kreuzband wieder gerissen ist. "Das ist die hässliche Seite des Sports. Wir müssen in dieser Saison leider ohne sie planen", bedauerte Hadzimuhamedovic.

Zu allem Überfluss gibt das Knie von Katrin Rüttinger ebenfalls Anlass zur Sorge. Wahrscheinlich bereits beim letzten Saisonspiel hatte sich die Torhüterin das Bein verdreht. Dabei ist vermutlich das vordere Kreuzband angerissen.

Schmerzen

Während der intensiven Laufeinheiten in der Vorbereitung bereitete das Gelenk Schmerzen. "Katrin kann im Augenblick trainieren, aber es ist nicht sicher, ob sie doch noch operiert werden muss", sagt Hadzimuhamedovic.

Angesichts dieser Unsicherheit muss der Verein nun reagieren. Gesucht wird eine erstligataugliche, deutsche Torfrau. "Das ist zu jetzigen Zeitpunkt extrem schwierig, da praktisch alle potenziellen Kandidatinnen irgendwo unter Vertrag stehen", sagt Hadzimuhamedovic, der natürlich sofort seine Netzwerke aktiviert hat.

Vermutlich wird also eine Lösung im Ausland gefunden werden müssen. "Das Gute ist, wir haben noch genügend Zeit bis zum Saisonstart", bleibt Hadzimuhamedovic trotz der Hiobsbotschaften gewohnt gelassen. red

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