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Nur die Gipfeltreffen fehlen noch

Übersicht

Bis auf ein direktes Duell ist die Hinrunde in der Württembergliga Nord abgeschlossen. Die fehlende Partie ist ausgerechnet das Duell der beiden überragenden Teams. Erst am 10. März 2018 werden sich der Tabellenzweite HSG Kochertürn/Stein und Spitzenreiter SG Schozach-Bottwartal erstmals gegenüberstehen. Keine vier Wochen später kommt es am 7. April dann zum Rückspiel. Läuft die Saison weiter wie bisher, dürfte in diesen beiden Spielen die Meisterschaft entschieden werden. Bottwartal (22:0 Punkte) und die HSG (20:2 Punkte) zogen auch am Wochenende weiter ihre Kreise. Der TSV Nordheim hingegen verlor bei der SG BBM Bietigheim III mit 27:29 und schließt das Jahr mit 9:14 Punkten als Tabellenachter ab.

HSG Kochertürn/Stein – VfL Pfullingen 39:30 

Weihnachtliche Stimmung wollte am vergangenen Samstag in der Neuenstadter Helmbundhalle zwar nicht so richtig aufkommen, doch die Partie gegen den VfL Pfullingen passte gut zur Vorweihnachtszeit. Das Spiel rieselte gemächlich vor sich hin und trotzdem läutete es insgesamt 39 Mal im Pfullinger Tor.

Die HSG Kochertürn/Stein startete gut in die Partie. Doch anfangs bekamen die HSG-Mädels die starke VfL-Rückraumschützin Lydia Junger überhaupt nicht in den Griff. Als es in der 13. Minute 9:8 stand gingen bereit sechs Tore auf ihr Konto. Als nun Annika Gröger mit ihrem dritten sicher verwandelten Strafwurf auf 10:8 erhöhte, zog der VfL die Grüne Karte. Doch das brachte nur kurzzeitige Besserung für die Gäste. Nachdem Pfullingen in der 18. Minute auf 10:10 ausglich, legten die HSG-Mädels den Schalter um. Elena Seiz traf zum 11:10, keine 30 Sekunden später Alexandra Brendle und wieder Seiz. Bis zur Pause trafen die HSG-Mädels noch drei Mal, während die Gäste nur noch an sich und der perfekt aufgelegten HSG-Torfrau Romina Frech scheiterten.

Glücklich in die Weihnachtspause

Auch anfangs der zweiten Halbzeit hatten die Kochertürnerinnen das Spiel zu jederzeit im Griff. Zwar trafen nun auch die Gäste wieder, aber zu selten. Die Abwehr stand sicher und verrückte geschickt.

Als die HSG dann in 34. Minute, beim Spielstand von 21:16, zum Zwischenspurt läutete und es 90 Sekunden später 24:16 stand, war das Spiel eigentlich entschieden. Die VfL-Auszeit brachte in der Folge genau ein Tor, während die HSG-Mädels munter auf 27:17 erhöhten. Wieder Auszeit für die Gäste. Doch das Bemühen des VfL-Trainers war vergebens. In den verbleibenden 20 Spielminuten reihten sich fast alle HSG-Mädels in die Torschützenliste ein und konnten am Ende mit neun Toren sicher gewinnen.

"Das Spiel war heute – sagen wir mal – recht besinnlich. Trotzdem haben wir es unterm Strich über 60 Minuten recht gut gemacht und am Ende auch verdient gewonnen“, sagte ein zufriedener Stefan Martin nach dem Spiel. "Mit dem heutigen Sieg haben wir uns für die super Hinrunde belohnt und gehen so mit einem positiven Erlebnis in die Weihnachtspause“, sagte der HSG-Coach weiter. boe

SG Schozach-Bottwartal – SV Hohenacker-Neustadt 28:14 

Ersatzgeschwächt kam der Topfavorit schwer in Gang. Die offensive 3:2:1-Abwehr der Gäste und ihre gut aufgelegte Torhüterin taten ihr Übriges, dass das Team von Trainer Michael Stettner nur mühsam ins Rollen kam. Gerade einmal 6:4 stand es nach 13 Minuten. Mit der Einwechslung von Janina Spieth wurde das Angriffsspiel durchschlagskräftiger und zur Pause war die Partie beim Stand von 15:6 einmal mehr entschieden. Im Gegensatz zur Vorwoche spielte die SGSB die Partie in der zweiten Hälfte konzentriert zu Ende. Die Winterpause bis zum 13. Januar kommt dem Tabellenführer gelegen, um manches Wehwehchen auszukurieren. red

SG BBM Bietigheim III – TSV Nordheim 29:27 

Gegen Jahresende ist wie schon zu Saisonbeginn beim TSV Nordheim der Wurm drin. Die beiden A-Juniorinnen Lena Klinger und Sonja Christel schossen den TSV beinahe im Alleingang ab, erzielten zusammen 18 der 29 Bietigheimer Tore.

In den ersten 30 Minuten waren die Gäste noch besser, führten nach ausgeglichenem Beginn mit 12:9 (25.), mussten aber noch vor der Pausensirene den 14:14-Ausgleich hinnehmen. Auch in der zweiten Hälfte verschaffte sich der TSV wieder leichte Vorteile, führte beim Tabellennachbarn dank eines Doppelschlags von Jasmina Welz mit 21:19 (39.). Doch dann kippte die Partie. Besonders Klinger trumpfte in der Phase groß auf und brachte ihr Team vorentscheidend mit 26:24 (50.) in Front. Selbst 95 Sekunden vor dem Ende war für den TSV beim 27:28 mindestens noch ein Punkt möglich, doch nur noch Christel traf für Bietigheim zum Endstand. red

 

 

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