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Heilbronner Reds auf Oberliga-Kurs

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22 Punkte. Diesen satten Vorsprung haben sich die Heilbronn Reds im Relegations-Hinspiel gegen Red Heat Stuttgart herausgespielt. Das seit mehr als einem Jahr zu Hause ungeschlagene Team von Spielertrainer Goran Mijic überrollte den klassenhöheren Gegner im ersten Viertel regelrecht und gewann am Ende verdient mit 89:67 (31:12, 17:17, 20:22, 21:15). "Das Ergebnis klingt natürlich richtig gut. Trotzdem müssen wir noch einmal diesen Willen und Enthusiasmus aufbringen“, wollte Mijic am Sonntagabend in der Mörike-Sporthalle noch in keine Oberliga-Aufstiegsfeierlichkeiten einsteigen. An diesem Samstag (14 Uhr) steht in der Johannes-Kepler-Sporthalle in Bad Cannstatt schließlich noch das Relegations-Rückspiel auf dem Programm. 

Blitzstart

Sollte der Landesliga-Zweite dort einen ähnlichen Start hinlegen wie im Hinspiel, könnte das Duell früh entschieden sein. Fast jeder Angriff wurde in den ersten zehn Minuten erfolgreich abgeschlossen. Beim Stand von 6:0 nahm Gästecoach James Hayden seine erste Auszeit. Ohne Erfolg. Bis auf 16:2 (5. Minute) zogen die Heilbronner davon. Angeführt vom zweitligaerfahrenen Spielmacher Eugene Hagner waren die Gastgeber in allen Belangen haushoch überlegen. Es sah beinahe schon nach einem Debakel für die Stuttgarter aus. 

Ohne gegnerische Einwirkung verletzte sich zudem noch Center Nico Reiling bereits nach fünf Minuten am Knie und musste ausgewechselt werden. "Das ist ihr bester Spieler und hat uns natürlich in die Karten gespielt“, gab Mijic zu. Hätte sein Team auch noch die Freiwürfe mit hoher Quote verwandelt, wäre sogar noch mehr als die 31:12-Führung nach dem ersten Viertel drin gewesen.

Nach der ersten Pause fing sich das Kooperations-Team aus Stuttgart und Fellbach aber. Unter den Körben landeten mehr und mehr Rebounds in ihren Händen, den Heilbronnern unterliefen deutlich mehr Fehlwürfe. "Im ersten Viertel haben die Stuttgarter wie Roboter gespielt. Das war leicht ausrechenbar. Danach haben sie es besser gemacht, wir haben aber auch etwas nachgelassen“, sagte Hagner.

Vorsprung halten 

Für die Heilbronner ging es im Grunde ohnehin nur darum, den Vorsprung zu halten. Das zweite und dritte Viertel verliefen ausgeglichen, im Schlussviertel hatten die Gastgeber die etwas größeren Reserven. "In der Liga muss ich viel mehr rennen als früher bei Bayern München in der Pro A und Pro B. Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste“, sagte der 34-jährige Hagner hinterher erschöpft – aber glücklich. "Wir sollten das Rückspiel nicht mit 23 Punkten verlieren“, fügte er als Zielsetzung für Samstag noch hinzu.

 

 

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