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Gold für NSU

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Die Neckarsulmer Sport-Union ist am Donnerstag erfolgreich in die Wettbewerbe der deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Berlin gestartet. Die erste Entscheidung des Tages in der offenen Klasse endete mit einem Triumph der NSU. In der Zusammensetzung Nadine Laemmler, Max Ziemann, Aleksi Schmid und Marlene Hüther gab es in der Mixed-Staffel über 4 x 50 Meter Lagen Gold.

Silber erkämpft

Max Ziemann ließ später den zweiten Platz über 100 Meter Brust folgen. Hinter dem Darmstädter Julius Flohr (58,95 Sekunden, neuer deutscher Rekord) kam Ziemann in 59,06 Sekunden auf dem Silber-Platz ins Ziel.

Derweil jubelte auch die deutsche Nationalmannschaft in China. Bei der Kurzbahn-WM in Hangzhou gewann Marco Koch über 200 Meter Brust Bronze. Es war die erste Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband nach drei Wettkampftagen.

Doch zurück nach Berlin. "Besser hätte es nicht beginnen können, und das ohne unsere WM-Starter“, lobte der bestens gelaunte NSU-Trainer Hannes Vitense sein goldenes Staffel-Team für eine tolle Gesamtleistung, hob aber Startschwimmerin Nadine Laemmler hervor. "27,10 Sekunden über 50 Meter Rücken sind eine tolle Einzelzeit.“

Frau gegen Mann

Dass sie dennoch nur als Siebte an Brustschwimmer Max Ziemann übergab, ist einer Besonderheit der Mixed-Staffel geschuldet, die aus je zwei Männern und Frauen zusammengesetzt ist. Die Reihenfolge der Disziplinen ist vorgegeben, welche aber von Männern oder von Frauen besetzt werden, ist freigestellt.

"Ich musste gegen lauter Männer schwimmen“, erzählte Laemmler. "Es hat super Spaß gemacht. Wir gehen jetzt hochmotiviert in die nächsten Wettbewerbe.“ Die Gesamtzeit von 1:43,30 Minuten ist eine halbe Sekunde schneller als der inoffizielle deutsche Rekord, den das NSU-Quartett vor wenigen Wochen bei den württembergischen Meisterschaften im Neckarsulmer Aquatoll-Sportbad geschwommen war, da noch mit den beiden Neckarsulmer WM-Teilnehmern Annika Bruhn und Fabian Schwingenschlögl.

Rekord ist weg

In Hangzhou war Marco Koch (SG Frankfurt) über WM-Bronze nur bedingt zufrieden, hatte er doch seinen Weltrekord an den russischen Sieger Kirill Prigoda verloren. Sarah Köhler (SG Frankfurt) wurde über 800 Meter Freistil Fünfte und verbesserte ihren deutschen Rekord auf 8:10,54 Minuten. Gold gewann die 16 Jahre alte Lokalmatadorin Wang Jianjiahe.

Über 100 Meter Schmetterling schlug Marius Kusch (Essen) als Fünfter an. Den sechsten Rang belegte die deutsche 4 x 50 Meter Lagen Mixed-Staffel in 1:38,35 Minuten. Mit dabei war NSU-Brustschwimmer Fabian Schwingenschlögl. Teamkollegin Annika Bruhn, die am Dienstag mit der 4 x 100 Meter Freistilstaffel in deutscher Rekordzeit ebenfalls Sechste geworden war, hatte am Donnerstag Wettkampfpause.

Bei der DM in Berlin kamen derweil die NSU-Asse Bente Fischer (4.) und Marlene Hüther (8.) im Finale über 100 Meter Brust nicht auf Podiums-Plätze. red

 

 

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