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NSU sammelt weiter Medaillen

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Der Gute-Laune Faktor in der  Schwimmabteilung  der Neckarsulmer Sport-Union ist in diesen Tagen hoch. Von der Kurzbahn-DM in Berlin kehrte das achtköpfige Athleten-Team reich dekoriert zurück. Drei Gold- , vier Silber- und drei Bronzemedaillen lautet die Erfolgbilanz. Zur Neckarsulmer Schwimm-Queen wurde Nadine Laemmler. Nach Platz eins mit der Lagenstaffel Mixed über 4 x 50 Meter (mit Max Ziemann, Aleksi Schmid und Marlene Hüther) am Donnerstag wurde die 24-Jährige am Samstag Meisterin über 100 Meter Rücken und am Sonntag über 50 Meter.

Übertroffene Erwartungen

"Das war ein schönes langes Wochenende. So wünscht man sich den dritten Advent, mit vielen Medaillen behangenen Athleten“, freute sich NSU-Trainer Hannes Vitense. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen.“

Max Ziemann schwamm am Samstag über 50 Meter Brust zu Silber, es war seine zweite nach 100 Meter Brust zwei Tage zuvor. "Fantastisch, super, Bestzeit“, kommentierte Vitense. Die gleiche Farbe hatte das Edelmetall von Celine Rieder über 1500 Meter Freistil. Eine bronzene Plakette gab es für die 17-Jährige obendrauf. Als Schluss-Schwimmerin der Frauen-Staffel über 4 x 50 Meter Lagen zusammen mit Nadine Laemmler, Bente Fischer und Marlene Hüther.

Bettina Merkle schlug über die 100 Meter Rücken als 47. an. Im männlichen Bereich dieser Disziplin wurde Lukas Kraft 18., zu Platz 26 reichte es über 50 Meter Freistil. Marlene Hüther freute sich über Platz fünf auf der 200-Meter-Lagen-Strecke.

Lange in Führung gelegen

"Eine klasse Zeit“, ging bei Vitense der Daumen auch für die Bronze-Staffel-Mädels nach oben, die lange in Führung lagen, doch Celine Rieder – eigentlich eine Spezialistin für die langen Disziplinen – musste auf der Schussbahn die Teams aus Darmstadt und Essen vorbei ziehen lassen. "Aber sie hat gekämpft und den verdienten dritten Platz verteidigt“, hob der Trainer hervor.

Auch am Sonntag sammelte die NSU weiter Medaillen. Marlene Hüther gewann Silber über 100 Meter Lagen und Max Ziemann Bronze in derselben Disziplin bei den Männern. Zu Platz drei kraulte Aleksi Schmid auf der 400-Meter-Strecke.

Viel Pech hatte Bente Fischer, die über 200 Meter Brust als Vierte um eine Hundertstel Sekunde an Bronze vorbei schrammte. "Ich spreche da nicht von Pech, das hat sie ganz fantastisch gemacht und dabei ihre Bestzeit um rund zwei Sekunden verbessert“, lobte Vitense. Im vorletzten Rennen schlug dann nochmals Nadine Laemmler über 50 Meter Rücken mit Gold zu. Lukas Kraft wurde über diese Strecke als 19. gewertet.

Rekord aufgestellt

"Was Nadine gezeigt hat, war großartig“, lobte Vitense seine Rückenschwimmerin mit dreifachem Gold-Status. "Sie hat ihre Bestzeit über 100 Meter um fast zwei Sekunden verbessert und gehört damit zu den Top-16 in der Welt.“

Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften im chinesischen Hangzhou schwamm Fabian Schwingenschlögl am Samstag in 25,87 Sekunden mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit über 50 Meter Brust ins Finale und verbesserte dabei seinen eigenen deutschen Rekord um zwölf Hundertstel Sekunden. In Endlauf am Sonntag kam er nicht mehr an diese Zeit heran und wurde Siebter.

Schwingenschlögl war auch an der neuen deutschen Bestzeit der Lagenstaffel über 4 x 50 Meter beteiligt, was zu Rang fünf reichte. Annika Bruhn schwamm mit dem Frauenquartett über 4 x 200 Meter Freistil auf Platz sieben, ebenfalls mit neuem deutschen Rekord.

 

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