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Klare Absichtserklärung des Trainers

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Aydin Cengiz humpelte die Treppen des Pichterichstadions herab. Der Co-Trainer der Oberliga-Fußballer der Neckarsulmer Sport-Union kommt aktuell noch auf Krücken daher. Anfang Dezember war dem 36-Jährigen bei einem Freizeitkick die Achillessehne gerissen. "Ohne Fremdeinwirkung“, wie er lächelnd betont. Beim Trainingsauftakt der Neckarsulmer Sport-Union am Mittwochabend blieb dem NSU-Urgestein nur die Zuschauerrolle. Wenn es am 17. Februar in Freiberg um die ersten Oberliga-Punkte des Jahres 2018 geht, dann will Cengiz wieder der Mann an der Seite von Cheftrainer Thorsten Damm sein. Der sagt: "Aydin ist für uns als Typ wichtig. Auf dem Platz und in der Kabine.“ 

Jokerrolle

Der Co-Trainer war nicht der einzige, der am Mittwochabend nicht mitwirken konnte. Auch Sebahattin Öztürk fehlte beim Rundendrehen im Pichterichstadion. Der flinke Offensivmann muss in Sachen NSU etwas in die Defensive gehen. Ausbildungsbedingt kann der 1,68 Meter-Wirbelwind nur noch alle zwei Wochen mittrainieren, zudem steht er nun noch alle 14 Tage samstags für Oberligaspiele zur Verfügung. Mehr als eine Jokerrolle dürfte da in der Rückrunde nur schwer möglich sein. "Seba in der Jokerrolle ist mir lieber als gar kein Seba“, sagt Trainer Thorsten Damm. "Ich würde ungern jemand dazu holen, nur damit man jemand hat“, sagt Kaderplaner Marco Merz zu einem möglichen Winter-Abgang Öztürks. Kein Thema ist für Merz und Co. aktuell eine Rückkehr von Ex-Kapitän Martin Hess, der seit Sommer beim TSV Ilshofen spielt, aber in Neckarsulm lebt und arbeitet. 

In der Oberliga ist vieles in Bewegung. Der FSV Bissingen hat diese Woche seine Aufstiegsambitionen mit der Verpflichtung von Ex-Nationalspieler und Ex-Bundesligaprofi Tobias Weis unterstrichen. "Glückwunsch an den FSV Bissingen, dieser Transfer wertet die Oberliga enorm auf“, sagt NSU-Sportdirektor Marco Merz.
Maßstab und Anspruch für die erst zweite Neckarsulmer Oberliga-Rückrunde dürfen die 30 gesammelten Punkte der Hinrunde sein. Weil noch drei Punkte aus dem bereits absolvierten ersten Rückrundenspiel dazukommen, stehen die Neckarsulmer mit 33 Zählern glänzend da. Der Blick geht allerdings eher nach unten.

Enges Feld

"Wir wissen auch, dass der achte oder neunte Platz punktemäßig nicht weit weg ist“, sagt Marco Merz über das enge Feld hinter den beiden Topteams aus Balingen und Villingen, die fünf beziehungsweise sechs Zähler (bei einem Spiel weniger) voraus sind. "Möglichst weit weg bleiben von einem zweistelligen Tabellenplatz“, formuliert Merz als Rückrundenziel. "Platz drei ist das Höchstziel“, sagt Thorsten Damm.

Nur der Meister steigt in die Regionalliga direkt auf, der Zweite darf in die Relegation. Ergebnistechnisch verliefen die letzten Vorbereitungsphasen im Sommer und Winter nicht so toll. "Die Ergebnisse haben für mich aber auch keinen Stellenwert“, sagt Marco Merz.

Das erste Training verlief zumindest vielversprechend. "Die Jungs sahen beim Lauf im Sommer wesentlich schwerfälliger aus“, sagt Thorsten Damm. Es galt, 3000 Meter in 13 Minuten zu absolvieren. Etliche der Neckarsulmer Spieler schafften die Strecke in elf Minuten und 30 Sekunden. 

Schnell könnte es auch in Sachen Vertragsverlängerung des Trainerteams Damm/Cengiz gehen, dessen im Vorjahr um ein Jahr verlängerte Verträge auslaufen. Ein Gespräch Damm-Merz zu diesem Thema hat bereits stattgefunden. "Die Tendenz ist gut. Ich habe keine Abwanderungsgedanken“, sagt Damm, der mit der Mannschaft demnach gerne in eine fünfte gemeinsame Spielzeit gehen würde.

 

 

 

 

 

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