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Öhringen gibt noch nicht auf

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Der Kampfgeist ist noch vorhanden. Noch hat Verbandsliga-Aufsteiger TSG Öhringen im Abstiegskampf nicht aufgegeben. "Es ist noch nicht fertig. Es gibt noch vier Spiele, vier Endspiele", sagt Innenverteidiger Marin Kartela. Co-Trainer Jörg Czeilinger rechnet vor. "Es gibt noch zwölf Punkte, damit hätten wir 34, das würde für die Relegation reichen." Ähnlich sieht es auch der Sportliche Leiter Jürgen Birkert, relativiert aber: "Wir gehen mit Rückstand in die Endspiele."

Rückstand auf die anderen Kellerkinder

Zur Konstellation: Die TSG Öhringen steht mit 22 Punkten auf dem 15. und damit vorletzten Tabellenplatz. Davor rangiert der VfL Pfullingen (27 Punkte). Der VfB Neckarrems steht mit 29 Zählern auf Rang 13, dem voraussichtlichen Relegationsplatz − falls es keinen württembergischen Absteiger aus der Oberliga geben sollte.

Das heißt, mit einem Sieg am Samstag um 15.30 Uhr beim VfL Sindelfingen bleibt die TSG im Rennen. Sollte Öhringen aber verlieren und gleichzeitig Neckarrems sowie Rutesheim gewinnen, steht der Wieder-Abstieg des Aufsteigers drei Spieltage vor Saisonende fest. Daran will bei der TSG aber im Moment noch niemand denken.

Die Konzentration gilt jetzt den Sindelfingern. Zumindest die der Verantwortlichen. "Das ist eine schwierige Aufgabe. Aber wenn die Jungs so auftreten wie gegen Dorfmerkingen, könnte gegen Sindelfingen etwas drin sein", sagt Birkert. Die Gastgeber stehen mit neun Punkten in der Rückrundentabelle noch hinter den Öhringern (11). Mit 31 Punkten sind sie ebenfalls noch nicht zu 100 Prozent gesichert.

Die zwei Öhringer Gesichter

"Unser Problem ist, der Trainer weiß auch erst am Spieltag, wie die Jungs drauf sind", sagt Birkert. "Die Mannschaft hat zwei Gesichter." Zeigt sie ihr kämpferisches Gesicht, kann sie jeden Gegner ärgern. Wie zuletzt beim Last-Minute-0:1 gegen den Zweiten Dorfmerkingen. Gegen die Spitzenteams Hollenbach und Ilshofen wurde unentschieden gespielt.

Dann gibt es aber auch die andere Öhringer Seite mit Auftritten wie gegen Mitaufsteiger Ehingen-Süd (0:3). "Da wollte die Mannschaft zu viel. Das haben zu viele als Schicksalsspiel gesehen", sagt Birkert. Und allgemein meint er: "Wenn der Gegner mehr Qualität hat, dann muss Kampf ins Spiel kommen. Dazu muss man bereit sein. Schon wenn ich die Trainingsbeteiligung ansehe, ist nicht jeder bereit dafür. Dazu kommen einige Verletzte, die teilweise aber auch auf die Trainingsbeteiligung zurückzuführen sind."

Wie die TSG zeigen aber auch die Sindelfinger in dieser Saison zwei Gesichter. "Die sind von Außen betrachtet anscheinend in der Lage, gegen jeden zu gewinnen. Andererseits kassieren sie dann wieder völlig überraschende Niederlagen. Darauf hoffe ich auch gegen uns."

 

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