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Wer gewinnt das Saisonfinale?

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Spannender könnte das Rennen um die Meisterschaft kaum sein: Kurz vor dem Saisonende stehen der SV Gemmingen und der TSV Ittlingen in der Kreisklasse B1 punktgleich an der Spitze und liefern sich in den beiden noch verbleibenden Spielen ein Fernduell um den Titel und den direkten Aufstieg in die Kreisklasse A. Für beide Vereine gilt: patzen verboten. "Wir wissen, dass in zwei Spielen noch alles passieren kann“, sagt Gemmingens Fußballabteilungsleiter Ralf Botzenhardt. Der Tabellenführer spürt den Atem des Verfolgers. 

Das Saisonziel ist erreicht 

Von Nervosität ist dennoch keine Spur. "Wir können mit dem Druck gut umgehen und sind sehr optimistisch“, sagt Botzenhardt. Auch in Ittlingen lässt sich vor dem Saisonfinale niemand verrückt machen. "Wir sind völlig entspannt“, sagt Fußballvorstand Jürgen Czok. Zumal wie in Gemmingen gilt: Das Saisonziel ist schon längst erreicht. "Wir wollten unter die ersten vier Mannschaften kommen, das haben wir geschafft“, sagt Czok zufrieden.

Ambitioniert 

Der SV Gemmingen war da noch ein Stückchen ambitionierter, hatte sich mit dem Start der Rückrunde zur Aufgabe gemacht, unter die ersten beiden Teams zu kommen und mindestens Relegation zu spielen. "Wir haben in der Vorrunde gesehen, dass wir eine gute Mannschaft haben“, erklärt Botzenhardt. Die Rückrunde hat gezeigt, dass die Gemminger recht behalten sollten. Mit derzeit 61 Punkten führen sie die Liga an, haben gegenüber Ittlingen das um zehn Treffer bessere Torverhältnis. Ein Vorteil, der am Ende den Ausschlag geben kann. 

"Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und wollen sechs Punkte holen. Am Ende müssen wir dann schauen, wozu es reicht“, sagt Andre Rott, der den Zweiten zusammen mit Jens Hohmann trainiert. Dass Ittlingen diese sechs Punkte holen kann: Daran besteht kein Zweifel. Bis auf ein Unentschieden hat der TSV alle Spiele in der Rückrunde gewonnen, ist seit Oktober ungeschlagen. "Die Jungs spielen eine geniale Rückrunde“, sagt Czok.

Das Fernduell ist von großem Respekt geprägt 

Die Ittlinger sind auch das einzige Team, das Gemmingen in dieser Saison zweimal geschlagen hat, den direkten Vergleich also klar für sich entschieden hat. Doch der zählt am Ende nicht. "So sind die Regeln, das können wir nicht ändern“, sagt Rott, der nichts davon hält, den in der Hinrunde verlorenenen Punkten nachzutrauern. Das ginge den Gemmingern nicht anders. "Wir haben eine tolle Runde gespielt. Wenn am Ende einer besser ist, weil er ein besseres Torverhältnis hat: Dann hat er sich die Meisterschaft verdient.“

Das Fernduell ist von großem gegenseitigen Respekt geprägt. "Wir haben Ittlingen immer auf der Rechnung gehabt. Die haben eine richtig gute Mannschaft“, sagt Ralf Botzenhardt. "Ittlingen hat es genauso verdient, immerhin haben sie uns zweimal geschlagen.“ Der vorletzte Spieltag am Sonntag könnte schon eine Vorentscheidung bringen: Gemmingen muss beim Fünften SV Sinsheim antreten. "Die haben einen Topsturm, werden sicher noch einmal alles in die Waagschale werfen“, glaubt Botzenhardt. Leichter hat es auch Ittlingen gegen Vierten nicht. "Gegen Zaisenhausen müssen wir auch erstmal gewinnen“, sagt Rott.

 

 

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