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Prominente Wintersportler in Waldenburg

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Die Besucher sind begeistert. Von den Athleten des Deutschen Skiverbands, die den sonnigen Nachmittag auf dem Balkon Hohenlohes mit Fitnessübungen und intensivem Fankontakt verbringen, dann aber wieder abreisten. Und vom Würth Panofit Parcours. Der bleibt.

Fünf Athleten des deutschen Skiverbands

365 Tage im Jahr können sich die Hohenloher künftig an 13 attraktiven Übungsstellen fit halten. Der 3,5 Kilometer lange Parcours wurde von den Experten der Sport- und Physioschule Waldenburg konzipiert und von der Firma Würth finanziert. Die Stadt Waldenburg unterstützt das Projekt unter anderem mit Bauhofarbeiten. Die Schautafel am Parkplatz beim Friedhof wurde am Sonntag mit fünf Athleten des Deutschen Skiverbands, Vertretern der Firma Würth, der Sportschule und der Stadt enthüllt.

Gemeinsames Projekt

Vor drei Jahren, berichtet Bürgermeister Markus Knobel von der Entstehungsgeschichte des Parcours, hätten Studentinnen den Tourismus im Bergstädtchen untersucht. Sie seien zum Ergebnis gekommen, dass die drei tragenden Säulen Stadt, Panoramahotel und Sportschule mit einem gemeinsamen Projekt Sport und Tourismus voranbringen könnten. Der Parcours sei ideal dafür, ist Knobel froh um die Bereicherung.

Moderner Fitnessparcours

Ein Jahr sei geplant worden, fügt Alexander Wörle von der Sportschule Waldenburg hinzu. Entstanden ist ein moderner Fitnessparcours, der sich hervorragend in die Landschaft einfüge und moderne Trainingsaspekte vereine. "Wir wollten keine Edelstahlmonster“, sagt Wörle. Stattdessen sollte Vorhandenes wie Steine und Bänke und der schöne Panoramablick genutzt werden.

Damit die Runde am Leben gehalten wird, gibt es geführte Trainingseinheiten mit den Trainerinnen Hannah Löffler und Johanna Keck. Die Verbundenheit mit der Sportschule betont Dieter Münch von der Geschäftsführung der Firma Würth, ehe die Athleten vom Deutschen Skiverband die Geräte testen und den Besuchern Einsatz von Seilen und Gerüsten demonstrieren.

Getestet und demonstriert

Dabei zeigt der frühere Skispringer Martin Schmitt, dass er noch locker zehn Klimmzüge schafft. Er ist nun Manager von Skispringerin Svenja Würth, die dank ihres Nachnamens die erste Einzelsportlerin ist, die von der Firma Würth unterstützt wird.

Sie zeigt, wie mit dem eigenen Körpergewicht und einem Geländer Rückwärts-Liegestützen gemacht werden können. Slalomfahrer Fritz Dopfer macht Dips am Barren. Der fünffache Olympiasieger Eric Frenzel schwitzt hinter den wilden Seilen. Und Stephan Leyhe kommt hinzu, um richtig tiefe Lunges mit allen am Holzbalken zu machen.

Laser-Biathlonanlage

"Ich trainiere lieber draußen als im Studio“, lobt Martin Schmitt den Panofit Parcours. Ein Spaß, genau wie das Schießen an der Laser-Biathlonanlage. Die baut das Panoramahotel im Untergeschoss für besondere Anlässe und Gruppen auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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