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Schwimmer auf Medaillenkurs

Übersicht

Eine lange Saison neigt sich dem Ende entgegen. Die Topschwimmer und Athletinnen der Neckarsulmer Sport-Union waren in den vergangenen elf Monaten im Dauereinsatz. Zum Abschluss stehen von heute an bis Sonntag in Berlin die deutschen Meisterschaften auf der 50-Meter-Bahn an. 

Endspurt

2018 wurden an selber Stätte 15 Medaillen bejubelt, darunter vier Titel durch Annika Bruhn über 200 und 100 Meter Freistil, die Mixed-Lagenstaffel über 4 x 100-Meter und das Männerquartett auf der 4 x 200 Meter Freistil-Strecke. Diese Erfolgsbilanz soll gesteigert werden. "Zwei, drei Medaillen könnten es mehr werden. Wir wollen das beste Team in Deutschland werden. Vergangenes Jahr reichte es zu Platz zwei in der Vereinswertung hinter der SG Essen", sagt Trainer Christian Hirschmann. 17 Einzelstarter und 9 Staffeln sind gemeldet.

Zuversicht

"Alle unsere Staffeln können bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden", meint Hirschmann und begründet seine Zuversicht mit "einem noch breiter aufgestellten Kader" und Athleten, die "ihr Leistungsvermögen deutlich gesteigert haben". 

Da wären Bente Fischer, Max Ziemann und Marlene Hüther, die 2018 noch knapp am Podest vorbei schwammen, aktuell aber Medaillenchancen haben. Ein weiterer Grund sind die Neuzugänge Franziska Weidner und Fynn Minuth. "Franziska ist deutsche Meisterin auf der Kurzbahn über 100 Meter Brust", sagt Hirschmann. "Fynn schwamm zur Vizemeisterschaft über 200 Meter Schmetterling.

Groß war der Jubel im Juli 2018, als die Mixed-Lagenstaffel mit Annika Bruhn, Fabian Schwingenschlögl, Marlene Hüther und Daniel Pinneker überraschend in deutscher Rekordzeit anschlug. "Diesen Titel wollen wir am Sonntag definitiv verteidigen und dabei auch versuchen, den Rekord anzugreifen“, sagt Hirschmann. 

Comeback

Eine Zielsetzung, die realisiert werden kann, ist diesmal nach ihrem Comeback mit Nadine Laemmler doch eine ausgewiesene Rückenspezialistin im Quartett vertreten, die über 100 wie 200 Meter zur nationalen Spitze zählt. Laemmler wird in der Lagen-Staffel Marlene Hüther als Startschwimmerin ersetzen.

WM-Teilnehmerin Annika Bruhn reist erst heute nach Berlin. Die Unterländer Sportlerin des Jahres 2018 gibt sich nicht ganz so euphorisch wie ihr Trainer. "Meine Erwartungen sind, die Zeiten von der Weltmeisterschaft zu bestätigen. Was dabei heraus kommt, sieht man dann", sagt Annika Bruhn. "Natürlich will man seine Titel verteidigen, aber Podestplätze wären auch in Ordnung." Damit würde sie zufrieden in den Urlaub fahren.

Bereits im September geht es für die NSU-Asse wieder in die Vollen. Ziel 2020 ist für den ein oder anderen Neckarsulmer die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio. Für Bruhn wären es bereits die dritten Sommerspiele.

 

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