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Neue Spieler zum Saisonauftakt

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In der Vorsaison dauerte es bis zum dritten Spieltag, ehe der VfB Eppingen nach 188 Minuten sein erstes Verbandsliga-Tor bejubeln durfte. Liviu-Florin Pop hieß damals der Torschütze zum frühen 1:0 beim 2:2 im Heimspiel gegen den FC-Astoria Walldorf II. 

Neue Nachwuchsspieler

An diesem Samstag (15.30 Uhr) nun ist die Regionalliga-Reserve aus Walldorf in der Eppinger HWH-Arena der Auftaktgegner für den VfB. Und Eppingens Trainer David Pfeiffer könnte mit einem Punkt wie vor rund einem Jahr ganz gut leben. "Walldorf II ist für mich klarer Favorit“, sagt Pfeiffer vorm Start, "die werden sicherlich ganz oben mitspielen.“

Der VfB ist noch in einem Findungsprozess. So jung war die erste Mannschaft des VfB Eppingen wohl noch nie. "Das müsste man mal ausrechnen“, sagt Pfeiffer vor seiner dritten Saison als Trainer des Verbandsligisten. Es ist einfacher, die Ü23-Spieler wie Tobias Zakel (27) oder Alexander Rudenko (30) zu benennen als all die Jungspunde im VfB-Kader, die 18, 19 oder 20 Jahre alt sind.

Auch die Regionalliga-Reserve aus Walldorf hat dank intensiver Nachwuchsarbeit viele junge Spieler in ihren Reihen. Der Saison-Auftakt steht also für beide Mannschaften unter dem Motto "Jugend forscht“. Die Verbandsliga startet wie die Landesliga Rhein/Neckar mit einer englischen Woche in die neue Saison. 

Sommer zum Nachteil

Auf das Heimspiel gegen Walldorf folgt bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) die Partie beim Verbandsliga-Aufsteiger VfR Gommersdorf. Dort ist Eppingen dann in der Favoritenrolle gegen die Elf von Peter Hogen.

Den Auftakt-Dreierpack rundet schließlich das Heimspiel gegen Wieblingen am nächsten Samstag (15.30 Uhr) ab. Der Dreierpack zum Saisonstart sei unglücklich, findet Pfeiffer: "Es ist ein Vorteil für Teams ohne viele Wechsel.“ Angesichts von 17 Neuzugängen ist Eppingen demnach im Nachteil. Zudem sind Sommerferien, das heißt: Urlaubszeit. Auch für Fußballer.

Dem VfB Eppingen fehlen deshalb Ciaran Fleck (erste drei Spiele), Raphael Sigloch, Marc Häffele und Julian Frick. Ein Punkteziel für die ersten drei Partien hat Pfeiffer nicht. "Ich habe es mir abgewöhnt, in Blöcken zu denken“, sagt er. Lieber schaut er von Spiel zu Spiel.

Optimistisch

Eine englische Woche im September hätte für Eppingen wohl eher gepasst. Pfeiffer macht das Beste daraus. "Die Spieler, die zur Verfügung stehen, sind absolut fit, um 90 Minuten lang Tempo zu gehen“, ist sich Pfeiffer sicher. Heißt: Vollgas zum Saisonstart.

Aber nicht bei allen: Neuzugang Tolga Kilic (SV Schluchtern) konnte in der Vorbereitung noch gar nicht richtig mittrainieren. "Er hat es immer wieder probiert“, sagt Pfeiffer über den Mittelfeldmann, dem eine Instabilität im Knie zu schaffen macht. Aus dem Pool der Perspektivspieler hat in der Vorbereitung beispielsweise der 19-jährige Stürmer Nojus Zigmantavicius Eindruck hinterlassen. 

Durch das Aus in der 2. Runde des badischen Verbandspokal (0:3 n.V. in Zuzenhausen) wurde die Pflichtspielpause für ein Testspiel genutzt. Beim FV Mosbach (Landesliga Odenwald) gab es ein 5:0, Julius Reinbold traf gleich drei Mal. Was noch Sorgen macht? Konzentrationsfehler, individuelle Fehler. "Die wurden in den Testspielen von höherklassigen Gegnern eiskalt ausgenutzt“, erinnert sich Pfeiffer. Der Fußballtrainer ist froh, dass es nun endlich losgeht. "Gegen Ende wird die Vorbereitungszeit jedes Jahr zäh.“

 

 

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