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Optimistisch zur Saisoneröffnung

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Irgendwie war es wie immer. Ohne großes Tamtam feierten die Heilbronner Falken am Samstag mit einigen hundert neugierigen Fans ihre Saisoneröffnung. Wie üblich stand die Vorstellung der neuen Mannschaft im Vordergrund.

Gemischte Mannschaft

Die markigen Sprüche der Vergangenheit blieben aus. Kein Spieler nahm das Wort Meisterschaft in den Mund. Das war nicht immer so. Zu hören war hingegen "Erfahrung einbringen“ oder "weiterentwickeln“. Dies spiegelt auch den Charakter der neuen Truppe wider, die eine Mischung aus teils DEL-erfahrenen Spielern und Talenten aus Mannheim ist, die sich nicht erst bei der abschließenden Autogrammstunde äußerst geduldig und gut gelaunt zeigten. Lauter nette Jungs eben. 

"Die Mannschaft, die wir jetzt haben, ist die, die der Trainer zusammengestellt hat. Bis jetzt bin ich zufrieden“, sagte Geschäftsführer Atilla Eren. Und weiter: "Die Kooperation mit Mannheim tut uns sehr gut. Wir werden dadurch auch in dieser Saison sehr talentierte Spieler im Kader haben. Sie werden auch ständig bei uns sein und nur in Ausnahmefällen pendeln.“ In den nächsten Tagen wird die A6 aber zunächst für alle Heilbronner zur Pendlerstrecke werden. Erst am 22. August wird es in der Kolbenschmidt-Arena Eis geben. Bis dahin trainiert das DEL2-Team ab Dienstag in Mannheim. Die Adler machen sich dann erstmal auf in die Schweiz. Auch die Trainingsmöglichkeit ist ein willkommener Nebeneffekt der Kooperation. 

Genau durchdacht

Eine konkrete Zielsetzung war von Coach Alexander Mellitzer noch nicht zu hören. Der Österreicher zeigte sich gewohnt zurückhaltend: "Wir wollen gut trainieren und gut spielen, dann sind gute Ergebnisse die logische Konsequenz. Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufdrücken und jedes Spiel gewinnen.“ Er hatte sich in Sachen Kaderzusammenstellung viele Gedanken gemacht und dann viele Gespräche geführt. Mit Spielern, mit Verantwortlichen.

"Ich habe mich über jeden rückversichert, habe mit ehemaligen Trainern geredet“, sagt Mellitzer. "Ich denke, es sind alles gute Charaktere, die in unser Anforderungsprofil passen.“ Und was ist das Anforderungsprofil? "Sie sollen gerne da sein, sich gerne auf die Saison vorbereiten und ehrlich spielen. Ich wollte Spieler, die in beide Richtungen arbeiten und den Willen haben, Vollgas zu geben“, sagt der Trainer. Das war in der vergangenen Saison nicht immer der Fall. Zu viele Gegentore waren die Folge.

"Es sind Spieler dabei, die viel Erfahrung haben, auch in der DEL und gerne in die Halle kommen. Ich denke, wir werden eine gute Trainingskultur haben“, sagt Mellitzer. Und er nennt mit dem "Penaltykilling“ einen weiteren Punkt, an dem er arbeiten lassen will. "Da haben wir Luft nach oben“, sagt Mellitzer. "Im Fünf-gegen-Fünf müssen wir besser organisiert in der neutralen Zone sein.“ 

Viel Enthusiasmus

Ob nun alle auch halten, was sie versprechen, werden die nächsten Wochen zeigen. "Ich will mich hier stetig weiterentwickeln“, meinte Heilbronn-Rückkehrer Kevin Maginot, nachdem er wie seine Teamkameraden auch auf der Pritsche eines Pickups von Team-Manager Marco Schütz zur Bühne gefahren worden war. "Ich hoffe, wir spielen eine gute Saison und kommen so weit wie möglich in den Playoffs.“

Kapitän Derek Damon hat einen guten Eindruck vom Team: "Es sind gute Schlittschuhläufer, Jungs, die hart arbeiten.“ Neuzugang Ian Brady charakterisierte sich selbst als "offensiven Verteidiger, der gut Schlittschuhlaufen und schießen kann.“

Den Worten müssen dann spätestens zu Saisonbeginn Taten folgen.

 

 

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