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Verbandsliga-Gastspiel

Übersicht

David Pfeiffer erinnert sich noch ganz gut an seine erste Pflichtspiel-Niederlage als Trainer des VfB Eppingen, zwei Jahre ist das her. In der dritten Runde des badischen Verbandspokals setzte es ein 0:3 gegen den damaligen Oberligisten SV Spielberg. "Wir haben eigentlich ein ganz gutes Spiel gemacht“, blickt Pfeiffer zurück. Sein Gegenüber damals hieß Peter Hogen

Zur Wiedergutmachung

Der langjährige Erfolgstrainer der Spvgg Neckarelz verantwortet mittlerweile den VfR Gommersdorf. Heute Abend (19.30 Uhr) geht es für ein Wiedersehen der Herren Pfeiffer und Hogen in den Ortsteil von Krautheim. In den bisherigen vier Partien zwischen VfB und VfR gab es keine Eppinger Niederlage, allerdings auch drei Unentschieden. Warum die Eppinger Serie beim Aufsteiger aus dem Odenwald hält? "Die Jungs wollen etwas wiedergutmachen. Sie haben das Gefühl, dass mehr drin war“, spielt Pfeiffer auf die 3:4-Auftaktniederlage am Samstag gegen Walldorf II an.

Um 16.45 Uhr geht es heute in zwei Kleinbussen gen Hohenlohe. 90 Kilometer sind es einfach von Eppingen aus. Gommersdorf ist seit Jahren zu stark für die Landesliga Odenwald, aber zu schwach für die Verbandsliga Baden. Dementsprechend ist man praktisch im Pendelverkehr zwischen den beiden Ligen unterwegs. Robust. Körperlich stark. Eingespielt. All diese Attribute fallen Pfeiffer in Sachen Gommersdorf ein. "Das ist eine eingespielte Truppe. Ohne viele Wechsel, mit vielen erfahrenen Kräften“, sagt David Pfeiffer über den heutigen Gegner. Die Hohenloher legten mit einem 2:2 in Kirchfeld los. 

Starker Gegner

"Zum Start war es wichtig, nicht zu verlieren. Das haben wir geschafft“, sagte Spielführer Fabian Geissler. "Wir konnten im zweiten Abschnitt nicht mehr an die Leistung in der ersten Hälfte anknüpfen. Kirchfeld war da mehr am Drücker als wir“, sagte der Gommersdorfer Kapitän. Gommersdorf ist heiß auf den ersten Dreier im ersten Heimspiel.

Nach dem Eppinger Sieben-Tore-Auftakt gegen Walldorf II wird es wohl am Mittwochabend etwas torärmer zugehen. Pfeiffer erwartet einen defensiven Gegner. Nach vier Gegentoren in den ersten 90 Verbandsliga-Minuten wird auch Eppingen eher auf mehr Stabilität in den eigenen Reihen setzen. "Um so billige Gegentore wie gegen Walldorf II zu verhindern“, wie es Pfeiffer ausdrückt.

Nervöser Nachwuchs

Rafael Sigloch wird nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub in der VfB-Anfangself stehen. Der angeschlagen ausgewechselte Alexander Rudenko absolvierte am Montagabend eine Laufeinheit. "Es sieht ganz gut aus“, ist Pfeiffer optimistisch für seinen Routinier. Etwas Erfahrung tut der jungen Eppinger Mannschaft gut. Für gleich sieben VfB-Youngsters war der Samstagmittag ja der Verbandsliga-Debütanten-Ball. Gleich drei Verbandsliga-Partien binnen einer Woche, das will Pfeiffer nicht jedem jungen Spieler zumuten. "Das wäre für den Kopf vielleicht zu viel“, sagt er mit Blick auf Wechsel in der Aufstellung. 

Pfeiffer machte durchaus Nervosität aus bei den jungen Spielern. "Das ist ein Prozess, bis die sich legt“, sagt der VfB-Trainer. Die beste Hilfe dabei: Erfolgserlebnisse.

 

 

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