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Im Pokal war durchaus mehr möglich

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Die Generalprobe für den Saisonstart in der 3. Liga am nächsten Wochenende mit einem Auswärtsspiel bei der TSG Kaiserslautern verlief überwiegend positiv. Als Gastgeber eines Vorrundenturniers im deutschen Pokal-Wettbewerb wurden die Männer der Neckarsulmer Sport-Union in der Ballei am Sonntag Zweiter hinter dem Liga-Konkurrenten SV SR Hohenstein-Ernsttahl, lagen aber im Endklassement vor den Zweitligisten 1. FC Saarbrücken und TV Leiselheim. Nur der Erste erreicht die nächste Pokalrunde

Zwei Siege und eine Niederlage standen für die Neckarsulmer am Ende eines langen Tages. "Nachdem wir in den vergangenen zwei Jahren kein Pokalspiel gewonnen haben, bin ich sehr zufrieden", bilanzierte NSU-Trainer Alexander Mohr, ärgerte sich aber dennoch ein wenig, da "der Turniersieg durchaus möglich gewesen wäre".

Eigene Gesetze

Wie im Fußball, so hat auch der Pokal im Tischtennis-Sport seine eigenen Gesetze, und das im Wortsinn. Im Pokal wird mit Dreier-Teams gespielt. Vier Einzel stehen auf dem Programm, steht es danach 2:2 fällt die Entscheidung über Sieg oder Niederlage in einem Doppel. Das vierte Einzel wird vom jeweils als Nummer eins geführten Spieler ausgetragen. Das kann von Partie zu Partie variieren, da der Trainer sein Team unabhängig von Bilanzen oder Ranglisten frei aufstellen kann. Die jeweilige Nummer eins darf aber kein Doppel spielen, wobei hier ein vierter Spieler eingesetzt werden darf. 

Aufstellungspoker

Die Team-Zusammenstellung ist daher ein Aufstellungspoker, der über den Spiel-Ausgang entscheiden kann. So wie im Aufeinandertreffen gegen Hohenstein-Ernstthal. Es war der zweite Auftritt der Neckarsulmer, nachdem zuvor der 1. FC Saarbrücken II 3:1 besiegt wurde. Trainer Alexander Mohr ließ wie zum Auftakt mit Florian Bluhm auf Position eins antreten. Julian Mohr spielte auf zwei und Jens Schabacker auf drei. 

"Hätte ich in dieser Partie Julian auf eins, Jens auf zwei und Florian auf drei gestellt, wäre es wohl besser gelaufen", haderte Alexander Mohr mit einer letztlich nicht idealen Aufstellung. "Hinterher ist man immer schlauer. Aber man weiß ja auch nie, wie der Gegner aufstellt."

Den Erfolg gegen Saarbrücken bewertet Alexander Mohr als positive Überraschung. "Da haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt, die beste an diesem Tag." Zwei Siege von Florian Bluhm und ein Erfolg von Julian Mohr sowie eine Niederlage von Josef Braun bescherten dem NSU-Team einen 3:1-Erfolg
Mit einem 3:2-Sieg über den TV Leiselheim endete die abschließende Partie. Diesmal spielte bei den Gastgebern Jens Schabacker als Nummer eins und gewann beide Einzel. Bluhm und Braun verloren ihre Paarungen zum 2:2. Das abschließende Doppel schenkte Leiselheim zum 3:2 für Neckarsulm ab.
"Leiselheim ist kurzfristig ein Spieler verletzungsbedingt ausgefallen", erzählt Alexander Mohr. "Das hat unsere Chancen natürlich deutlich erhöht." Zudem verletzte sich ein weiterer TVL-Spieler während des Turniers.

 

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