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Gute Vorsätze

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Es gab noch etwas Gesprächsbedarf. Nach dem Training der Heilbronner Falken am Donnerstagmittag stand Trainer Alexander Mellitzer eine ganze Weile zwischen Justin Kirsch und Kevin Lavallé. Thema des Pläuschchens war das Überzahlspiel. Zuletzt war die Ausbeute der Falken mit einem oder zwei Mann mehr auf dem Eis zu gering. Das soll sich an diesem Freitagabend (20 Uhr) in der heimischen Kolbenschmidt-Arena und am Sonntag um 16 Uhr in Bad Nauheim ändern. Nicht nur das. "Ich hoffe, das Powerplay funktioniert besser“, sagt Mellitzer.

Noch Fragezeichen

Die zweite Baustelle ist eine altbekannte: die Defensive. Neun Gegentore kassierten die Heilbronner am vergangenen Wochenende. Das sind zu viele. Auch wenn es trotzdem zu vier Punkten gegen Weißwasser und Kassel reichte – zwei Teams, die in der DEL2-Tabelle vor den Heilbronner Falken stehen. Ständig funktioniert das so nicht.

Welches Personal Mellitzer zur Verfügung steht, ist noch unklar. Der Einsatz von Verteidiger James Sharrow, der am Donnerstag im Training krank fehlte, entscheidet sich kurzfristig. Auch wollte der Trainer keine genaue Aussage zur Torhüter-Position machen. Mirko Pantkowski ist noch krank und soll idealerweise zu den Mannheimer Adlern.

Zuletzt hinterließ sein Ersatzmann Leon Frensel einen guten Eindruck zwischen den Pfosten. Er dürfte das Tor hüten, sollte nicht noch kurzfristig eine Neuverpflichtung getätigt werden. Vieles hängt dabei wohl von der weiteren Vorgehensweise des Kooperationspartners Mannheimer Adler ab. Ansonsten dürfte es aber wenige Veränderungen im Vergleich zum vergangenen Wochenende geben.

Es gab Redebedarf

Auch hier hatte es Redebedarf gegeben. Vor allem in der Defensive hatten die Falken im letzten Drittel Schwierigkeiten. "Das war wahrscheinlich etwas Kopfsache“, sagt Mellitzer. "Gegen Weißwasser hatten wir eine komfortable Führung und sind dann instabil geworden. Das haben wir noch über die Zeit gerettet.“ 5:4 hieß es.

Gegen Kassel kassierten die Falken in Unterzahl in den Schlussminuten noch zwei Tore und verloren schließlich 4:5 nach Verlängerung. "Da haben wir selbst eine 5:3-Überzahl liegen lassen und alle Tore in Unterzahl kassiert. Das wollen wir besser machen“, sagt Mellitzer. Zumal Sonntags-Gegner Bad Nauheim zu den stärksten Teams der DEL2 im Powerplay gehört. "Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel gegen einen Tabellennachbarn“, sagt Mellitzer. "Die stehen vor uns, das wären ganz wichtige Punkte.“ Die Falken sind Siebter, die Teufel Sechster mit sechs Punkten mehr.

Talentierte Mannschaft

Es waren bisher enge Spiele, das wird am Sonntag wahrscheinlich auch so sein“, sagt Mellitzer. Beide endeten mit einem Heilbronner Sieg. Auch gegen Freiburg gewannen die Falken beide bisherigen Aufeinandertreffen. "Das ist eine relativ talentierte Mannschaft mit guten Einzelspielern“, sagt Mellitzer über den Freitags-Gegner. "Die sind ganz gut im Powerplay. Aber sie sind in der Tabelle hinter uns, das soll auch so bleiben.“ Die Freiburger Wölfe (42 Punkte) stehen auf Rang elf.

Mit einem Heimsieg sollten zumindest die Pre-Playoffs so gut wie sicher sein. Geschäftsführer Atilla Eren warnt: "In dieser Liga kann alles passieren. Es heißt, Vorsicht ist geboten. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Aber jeder Gegner ist ernst zu nehmen. Es gibt schwere Gegner in der Liga, aber keine leichten.“

 

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