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Funkes perfekter Start bei den German Masters

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Julika Funke vom Fecht-Club Würth Künzelsau hat die ersten German Masters in Bonn gewonnen. Die 20-jährige Säbelfechterin setzte sich in einem hochklassigen Finale gegen Larissa Eifler (Dormagen) mit 15:9 durch.

Spaßfaktor

Bis auf ein Einladungsturnier mit vier Teilnehmerinnen Ende November war es für Funke das erste Turnier seit der U 20-Europameisterschaft Anfang März 2020. „Es hat unheimlich Spaß gemacht nach so einer langen Zeit wieder einen Wettkampf zu fechten“, sagte Funke. Trotz der langen Pause feierte die Sportsoldatin einen ungefährdeten Erfolg. Nach sechs Siegen in der Vorrunde, war sie in der Direktausscheidung an Position eins gesetzt und qualifizierte sich sicher fürs Halbfinale. Dort setzte sie sich mit 15:10 gegen Léa Krüger aus Dormagen durch. Vor allem mit ihren langen Angriffen war Funke sehr zufrieden „Daran haben wir in den vergangenen Wochen im Training hart gearbeitet. Es tut gut zu sehen, dass sich das auszahlt.“

Mit Lisa Gette stand eine zweite Künzelsauerin im Halbfinale, was nach einer langwierigen Verletzung und Reha-Programm nicht unbedingt zu erwarten war. Dort verlor sie nach zwischenzeitlicher Führung mit 13:15 gegen Eifler, sicherte sich aber Bronze durch einen 15:12-Erfolg gegen Krüger. „Ich war selbst überrascht, dass es so gut lief“, sagte Gette. „Das gibt mir Mut und Zuversicht für die nächsten Aufgaben“. Julika Funke und Lisa Gette gehören dem Sporthilfe-Perspektivteam 2024 an und werden finanziell unterstützt. Fanny Straub, jüngste Athletin des Künzelsauer Trios, zeigte ebenfalls eine couragierte Leistung und wurde Elfte.

Olympia-Qualifikation

Für Mitte März hat der Weltfechtverband (FIE) in Budapest das letzte Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele angesetzt. Geplant ist, dass Funke und Gette dort starten, was einen längeren Quarantäne-Aufenthalt in einem Hotel in Budapest mit sich brächte. „Ich hoffe, dass der Wettkampf stattfinden kann und vor Ort alles gut und sicher ablaufen wird“, sagt Funke. National ist für 27./28. März eine zweite Ausgabe der German Masters geplant. red

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