Stimmt.de

Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Erstes Testspiel der Falken

Übersicht

Alexander Mellitzer kannte kein Mitleid. Der Heilbronner Trainer ließ seine Falken am Freitag über die chancenlosen Youngster seines österreichischen Heimatclubs hinwegdonnern. Mit dem 10:0 (5:0, 3:0, 2:0)-Endstand war der EC Klagenfurt sogar noch gut bedient.

Wenig Aussagekraft

Es war zu sehen, dass die Falken ein hohes Tempo anschlagen können und dass die Alliterations-Sturmreihe Greg Gibson (GG), Derek Damon (DD) und Roope Ranta (RR) viel Spielfreude versprüht. Defensiv wurden die Falken praktisch nicht gefordert, Goalie Leon Frensel verlebte einen äußerst ruhigen Abend. Insofern besaß dieser Test wenig Aussagekraft.

Hohes Spieltempo

Um das Spiel wirklich ernsthaft anzugehen, hatten die Falken eine Warnung vom Ligakonkurrenten Deggendorf erhalten. Der DEL-2-Aufsteiger hatte am Donnerstagabend ein Testspiel gegen die Klagenfurter mit 2:5 verloren. Allerdings bei einem Schussverhältnis von 55:15 zu seinen Gunsten.

Ähnlich fahrlässig wollten die Falken nicht mit ihren Chancen umgehen. Schon nach 26 Sekunden klingelte es im Kasten von EC-Goalie Jakob Holzer. Verteidiger Marcus Götz durfte sich für das erste Heimtor der Falken in der Spielzeit 2018/19 beglückwünschen lassen. Der Auftakt nach Maß gab Sicherheit, und die Gastgeber spielten die zweite Mannschaft des EC Klagenfurt an die Wand. Die brachten in den ersten 20 Minuten nur einen Torschuss zu Stande.

In Sachen Spieltempo war das ein Duell zwischen Sportwagen und Postkutsche. Die Gäste wurden in ihrem Drittel eingeschnürt und fanden überhaupt keinen Weg zu einem eigenen Spielaufbau. In Minute drei fiel folglich Treffer Nummer zwei. Der neue Finne Roope Ranta donnerte den Puck unter die Latte. Abpraller vom unsicheren Goalie Holzer nutzten Derek Damon (9. Minute) und Greg Gibson (11.) zu den Toren drei und vier. Selbst der nicht unbedingt als Goalgetter bekannte Patrick Kurz traf mit einem verdeckten, platzierten Schuss – 5:0 (15.).

Im Schlussdrittel zweistellig

Das wahre Glanzlicht des ersten Drittels war aber kein Tor, sondern ein Lattentreffer von Damon. Der Schuss hatte eine derartige Wucht, dass das Geräusch, als die Hartgummischeibe das Metallgestänge traf, den Zuschauern ein kollektives "Ohhh“ entlockte.Wer dachte, dass die Falken im Mitteldrittel mal die Bremse im Sportwagen betätigen oder wenigstens den Fuß vom Gas nehmen würden, sah sich getäuscht. Dieses Mal dauerte es aber immerhin 35 Sekunden, ehe Götz auf 6:0 stellte.

Als dann Falken-Youngster Samuel Soramies in Unterzahl das 7:0 (25.) gelang, erlöste Klagenfurts Coach Kirk Furey den bedauernswerten Holzer. Jakob Brandner durfte sich nun versuchen und absolvierte seinen Job deutlich besser. Doch in der 38. Minute musste auch er sich erstmals geschlagen geben. Alex Lambacher erzielte das erste Überzahltor der Falken zum 8:0.

Dass es im Schlussdrittel noch zweistellig werden würde, kam wahrlich nicht überraschend.

Tor: Frensel, Pantkowski; Abwehr: Götz - Kurz, Mapes - Eberhardt, Pavlu; Angriff: Kirsch - Lavallée - Helms, Gibson - Damon - Ranta, Preto - Lambacher - Ross, Soramies.Tore: 1:0 (1.) Götz, 2:0 (3.) Ranta, 3:0 (9.) Damon, 4:0 (11.) Gibson, 5:0 (15.) Kurz, 6:0 Götz (31.), 7:0 (25.) Soramies, 8:0 (38.) Lambacher, 9:0 (44.) Kurz, 10:0 (47.) Damon.

 

Anzeige

Galerien

Regionale Events