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Ein Toter bei Brand in Wimpfen

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Nur noch tot konnte die Feuerwehr am Montagvormittag einen 77-Jährigen nach einem Brand in Bad Wimpfen bergen. Das Feuer in dem im Burgviertel der Bad Wimpfener Altstadt stehenden Haus wurde um 10 Uhr von mehreren Anrufern gemeldet.


Die am Brandort eintreffenden Einsatzkräfte meldeten dann, dass der gesamte Dachstuhl in Brand stehen würde. Zunächst wurde davon ausgegangen, dass sich keine Personen mehr im Haus befinden. Kurze Zeit später jedoch wurde klar, dass doch noch jemand im Gebäude sein könnte. Kurz vor 10.30 Uhr stand fest, dass ein Mann in den Flammen umkam. Es handelt sich um den 77-jährigen Bewohner, der tot im Dachstuhl gefunden wurde.


Schock

Seine 75 Jahre alte Frau und ein Untermieter hatten sich aus dem inzwischen unbewohnbaren Haus selbst retten können, wie die Polizei meldete. Während der Untermieter unverletzt blieb, erlitt die 75-Jährige einen Schock. Die Seniorin wurde vor Ort vom Notarzt ambulant versorgt und anschließend von Notfallnachsorgern des DRK und einem Notfallseelsorger betreut, bevor sie von Familienangehörigen abgeholt wurde. Der Untermieter wurde vom Rettungsdienst in ein Pflegeheim in Heilbronn gebracht.
 
Die Unfallursache ist derzeit noch nicht klar. Die Kriminalpolizei Heilbronn hat die Ermittlungen übernommen. Auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt es keine Hinweise. Der Sachschaden an dem Haus wird auf über 100 000 Euro geschätzt.


Einsatzkräfte

 Im Einsatz waren neben der Polizei der Rettungsdienst mit fünf Fahrzeugen und neun Kräften. Außerdem waren zwei Notärzte und mehrere Notfallnachsorger sowie ein Notfallseelsorger am Brandort.
 
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Wimpfen war mit sieben Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort. Zur Unterstützung kamen fünf Fahrzeuge mit 29 Einsatzkräften von der Bad Rappenauer Feuerwehr. Vor Ort machte sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Hermann Jochim ein Bild von der Lage.


Imker

Bei dem 77-Jährigen soll es sich, laut Reinhold Korb, Pressesprecher der Feuerwehr Bad Wimpfen, um einen Imker handeln, der im Dachboden Bienenstöcke ausgeräuchert haben soll. Die

''Türmerin'' im Blauen Turm, Blanca Knodel, hatte gegen 10 Uhr von ihrem Turmzimmer aus Rauchwolken aus dem Dach des Gebäudes im Burgviertel kommen gesehen. ''Darafhin habe ich eine Nachbarin direkt hiunter dem Haus angerufen und ihr gesagt sie soll mal schauen, was da los ist'', erzählt die 60-Jährige. Die alarmierte Nachbarin sei zu dem betreffenden Haus gegangen und habe geklingelt. Die Frau des Verstorbenen habe ihr dann berichtet, dass ihr Mann auf dem Dachboden Bienenstöcke ausräuchere.

Durch den nicht nachlassenden Qualm beunruhigt, rief Blanca Knodel kurze Zeit später dennoch bei der Feuerwehr an. ''Und kurz danach habe ich dann auch Flammen aus dem Dach schlagen gesehen'', sagt sie.

Die Polizei bestätigt diese Informationen derzeit noch nicht.


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