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Jugendrat fühlt sich ausgebremst

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Beim Jugendgemeinderat (JGR) Eppingen stehen die Zeichen auf Wechsel. Die zweijährige Amtszeit läuft in Kürze ab, nach den Sommerferien sollen die Jugendlichen aus Eppingen über die neue Zusammensetzung entscheiden können.
 


Enttäuscht

Party, Sportturnier, Kindertag: Das Gremium hat in den Wochen bis zur Amtsübergabe noch viel vor. Mit der Wahl befassen sich die Mitglieder in einer eigenen Klausursitzung. Doch der Vorsitzende Luca Liardo ist enttäuscht, wenn er auf die Amtszeit zurückblickt. "Ich bin traurig, dass es so gelaufen ist", bilanziert der Rohrbacher die vergangenen Monate.

Und Çetin Sarban, der ebenfalls als Rohrbacher die Jugendlichen im Gremium vertritt, stimmt ihm zu. "Ein paar Stoppschilder" hätten die Arbeit ausgebremst, sagt der Vorsitzende und meint damit nicht nur die fehlende Unterstützung aus den eigenen Reihen. Die Vertreter der Jugend wünschten sich gelgentlich mehr Freiräume von der Stadt und den Erwachsenen im Allgemeinen.

 

Abgestempelt

Manchmal werde man abgestempelt, sagt Luca Liardo. "Das demotiviert extrem." Ein Beispiel: Überlegen die gewählten Vertreter im Jugendgemeinderat, eine Party auszurichten, kämen die Bedenken der Älteren – der Jugendgemeinderat solle solche Feste seltener organisieren. Der JGR-Vorsitzende Luca Liardo sieht das allerdings anders: "Wir müssen Partys machen, um die Jugendlichen zu erreichen."

Die gewählten Vertreter heben zugleich die positiven Seiten hervor. Der Gemeinderat erkundigte sich nach JGR-Ideen für die Heimattage. Mit Andreas Fischer, dem Koordinator der Kinder- und Jugendförderung, trifft sich ein JGR-Ausschuss regelmäßig.

Die Stadt investiert außerdem eine Million Euro, um das Jugendzentrum beim Feuerwehrgerätehaus in die ehemalige Diskothek bei der Kläranlage zu verlegen . "Dafür danken wir der Stadt", lobt Luca Liardo das Engagement. Proberäume für Bands, Sportmöglichkeiten im Freien: "Für Jugendliche ist das sehr gut gemacht", ergänzt Çetin Sarban.
 


Mitreden

Mit spontanen Aktionen möchten die amtierenden Räte die Jugendlichen dazu bringen, zur JGR-Abstimmung zu gehen beziehungsweise sich überhaupt zur Wahl zu stellen. "Wir möchten mit den Jugendlichen reden", sagt Çetin Sarban. Der Rat organisiere eben nicht nur Partys. Vielmehr sei er als Ansprechpartner im politischen Bereich gefragt, wenn es um jugendliche Themen geht. Man könne mitreden, weiß Çetin Sarban.

Details der Werbetour werden bei einer Klausursitzung besprochen. Ob Luca Liardo erneut kandidiert, lässt er offen. "Das verrate ich nicht", sagt er. Das Gespräch mit Luca könnt ihr selbst hören - einfach oben im Artikel auf den Video-Button klicken.




 

 

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