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Tollkühne Männer

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Für den Autoverkehr gesperrt war am Sonntag die Bad Rappenauer Riemenstraße, die derzeit eigentlich als Umleitungsstrecke dient. Zum sechsten Mal fand die Autoaction statt. 15 Unternehmen zeigten ihre Produkte und Dienstleistungen, bewirteten die Besucher und boten ein buntes Unterhaltungsprogramm.

Ob Spaß in der Hüpfburg oder eine Fahrt im Krankorb in luftige Höhen, ob ein paar Runden im Kinderkarussell oder doch lieber der Erwerb des Baggerführerscheins: Die Angebote, die über das gesamte Festgelände verteilt waren, wurden bei strahlendem Sonnenschein rege genutzt.


Klubs dabei

Auch die Freiwillige Feuerwehr Grombach, das DRK, der Karnevalsverein Die Wolfsstecher und weitere örtliche Vereine beteiligten sich mit Ständen oder Aktionen am Fest. Beim Motorsportclub etwa durften Erwachsene und Kinder Fahrkönnen und Geschicklichkeit beim Kartrennen beweisen.

Geschicklichkeit, weil der Fahrer bei jedem umgefahrenen Pylon einen Zeitabzug von drei Sekunden verschmerzen musste. Der Fahrer mit Tagesbestzeit räumte am Schluss einen Pokal ab. Auch Oldtimer, sowohl Autos als auch Motorräder, gab es zu bestaunen. Bad Rappenaus Oberbürgermeister Hans Heribert Blättgen zeigte sich erfreut darüber, dass von Jahr zu Jahr immer mehr der in der Riemenstraße ansässigen Firmen bei der Autoaction dabei sind.


Junge Spendensammler

Obwohl die Teilnahme am Sponsorenlauf in diesem Jahr mit 109 Läufern etwas geringer ausfiel als im vergangenen Jahr, zeigte weder die Laufbereitschaft der Teilnehmer noch die Spendenbereitschaft der Sponsoren Schwäche. Als Siegerin nach gelaufenen Runden ging Studentin Kathrin Willmek mit 19 Runden, jede davon 1,3 Kilometer lang, hervor.

Sieger nach erzieltem Sponsorengeld war mit 2275 Euro der 13-jährige Rappenauer Kai Ries. Der Realschüler, der schon im vergangenen Jahr den damaligen Spitzenbetrag von 351 Euro schaffte, hatte mehrere Sponsoren gefunden, die bereit waren, insgesamt 135 Euro je Runde zu spenden.

Kais Hauptsponsor war sein Nachbar, wie er erzählt. Der heißt Sejad Salihovic und kickt bei 1899 Hoffenheim. Und auch dessen Mannschaftskollege Tobias Weis gehörte zu Kais Sponsorengruppe.


Verfolgungsjagd

Nachdem vor einem Jahr Stuntman und Weltrekordhalter im Motorrad-Weitsprung Tino Rossberger zu Gast bei der Autoaction in Bad Rappenau war und mit seinem Motorrad über mehrere Autos hinwegflog, hatten die Veranstalter diesmal eine siebenköpfige Gruppe von Stuntleuten engagiert.

Da tobte eine Verfolgungsjagd zwischen flüchtigen Banditen und der Polizei mitten in der Kurstadt, Menschen brannten lichterloh oder wurden von rasenden Autos erfasst und durch die Luft geschleudert. Zuletzt durchbrach ein Fahrzeug eine brennende Tür.

Aber sicher Nichts für schwache Nerven war es also, was das Actionmovie Film- und Stuntteam aus Mending auf offener Straße vollführte. Den Auftritt hatte Birgit Böhm vom Kulturamt der Stadt organisiert. Wichtig bei der Auswahl war auch, dass das Unternehmen gute Sicherheitsvorkehrungen versprach. "Ich habe die Angebote verschiedener Anbieter durchgesehen und verglichen", erzählt Böhm.


Für den guten Zweck

Der bei der letztjährigen Autoaction erstmals veranstaltete Sponsorenlauf kommt dem Projekt "Jugend mit Zukunft" zugute, bei dem Schüler aus Haupt-, Real- und Förderschule eine gemeinsame Bläserklasse bilden, die von Lehrern der Musikschule unterrichtet wird.

Das vom Pakt Zukunft geförderte Konzept hat sich zum Ziel gesteckt, die Instrumentenmiete für Kinder möglichst gering zu gestalten. Daher sollen weitere Instrumente angeschafft werden. Diesmal betrugen die erlaufenen Sponsorengelder 12 500 Euro, 2009 waren es noch 6300 Euro. "Ein sensationelles Ergebnis", freut sich Organisator Bernd Kupitz.



[Jugend mit Zukunft]





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