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Japanische Karpfen in Pfedelbach

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In Pfedelbach gibt es einen eher ungewöhnlichen Laden. Und zwar das Koi-Paradies von Brigitte Kübler. Teilweise fanden wir sehr eigenartige Dinge über das Leben der Koi-Karpfen heraus. Brigitte Kübler verriet uns, dass die Idee für den Laden von ihrem Sohn Ulrich Kübler stamme, dessen Hobby schon immer die Fischhaltung gewesen sei.
 
 

2000 Kois

Die Familie selbst besitzt 1500 bis 2000 Koi-Karpfen, die gerade jetzt im Winter mit einer Fußbodenheizung im Becken verwöhnt werden. "Damit sie nicht frieren", erklärt Brigitte Kübler lachend.
 
Die ungewöhnliche Fischart aus Japan hat Rassenamen, wie man sie von Hunden kennt. Sie heißen „Platinum“ und "Sanke" beispielsweise. Viele Fischhalter, auch Familie Kübler, geben ihren Fischen Namen. Zudem, versicherte uns Brigitte Kübler, könne sie die Fische wegen ihres unterschiedlichen Aussehens gut unterscheiden.
 
Der Wert der Koi-Karpfen ergibt sich aus der Größe, der Schönheit und der Zuchtherkunft. Wenn der Fisch beispielsweise eine deutsche Nachzucht ist und nicht direkt aus Japan stammt, ist er praktisch wertlos. Japanische Koi-Karpfen können dagegen bei Schönheitswettbewerben glänzen.
 
Die Koi-Haltung ist nicht mit einer normalen Fischhaltung wie bei Guppys oder Goldfischen zu vergleichen. Das beginnt schon beim Preis: Ein Koi kann schon allein zwischen 20 und 30 000 Euro kosten. Dazu kommt die Investition für die Anlage, also für Becken und Filteranlage. Hier gebe ab 1000 Euro keine Grenze nach oben, sagt Brigitte Kübler.
 

 

Hochwertig

Viel Zeit beansprucht die Tierhaltung allerdings nicht, da man nur einmal in der Woche die Filteranlage säubern muss. Das dauert circa eine Stunde. Dazu kommt das tägliche Füttern der Fische. Der Zeitaufwand dafür richtet sich nach der Zahl der Fische.
 
Wer wie Familie Kübler derartig viele Fische hat, braucht dafür etwa eine halbe Stunde. Dabei werden die Fische mit hochwertigem Futter aus Weizenkeimen, Mais, Garnelen, Shrimps und Vitaminen versorgt. Und woran erkannt man, dass die Fische krank sind? "Werden die Fische von einem Parasiten befallen, springen sie aus dem Wasser und scheuern sich an der Beckenwand", erklärt Brigitte Fischer.
 
Haben die teuren Karpfen Bakterien, so werden sie rot und bekommen Hautaufbrüche. Wenn diese Symptome erkannt werden, geht man allerdings nicht zu einem gewöhnlichen Tierarzt. Ein auf Koi-Karpfen spezialisierter Tierarzt stattet einen Hausbesuch ab und verabreicht den Fischen die jeweiligen Medikamente.
 
 
 
 

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