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Benefizkonzert mit Schulbands

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Rockkonzerte gehören normalerweise nicht zur Freizeitbeschäftigung von Hanne Messerschmidt. Den Freitagabend aber verbrachte die dreifache Mutter aus Niedernhall zusammen mit der ganzen Familie in Bretzfeld. Der Grund: Ihr 16-jähriger Filius Martin griff in die Saiten seiner Gitarre und sorgte mit seinen Bandmitgliedern von The Neverknows für gute Stimmung im proppenvollen Jugendhaus.
 
Bereits zum zweiten Mal fand dort unter dem Titel "Bretzfeld rockt" ein Benefizkonzert mit Schulbands statt. Gemeinsam organisiert wurde der Abend vom Jugendreferenten Bernd Megerle und von der Klasse 10 a des Bildungszentrums Bretzfeld (BZB) mit Klassenlehrerin Anja Peschel.
 
 

Organisation

"Im Fach Kompetenztraining haben wir das Konzert mitorganisiert", erläutert Peschel. Miguel Artero (15) erzählt von den Vorbereitungen: "Wir haben uns in kleinen Gruppen zusammen gehockt." Dann habe man überlegt, wer Verantwortung übernimmt für Kasse, Küchendienst oder Werbung. "Man muss den Durchblick haben", sagt Klassensprecher Sebastian Kalinowski (16). Die Organisation scheint jedoch gut gelungen zu sein, denn rund 170 Besucher rocken am Freitag das Jugendhaus.
 
 

Plattform für junge Musiker

Junge und jung gebliebene Musikfans drängen sich vor der Bühne. Es wird gejohlt und geklatscht. Aber auch die jungen Musiker sind begeistert. "Wir waren schon letztes Jahr dabei und es hat voll Spaß gemacht", erzählt Maren (16), die Sängerin bei Abandesee ist. "So ein Abend ist eine coole Idee, weil man sich präsentieren und vergleichen kann, und es ist eine gute Gelegenheit, auf der Bühne zu stehen", findet der 16-jährige Justin.
 
Ähnlich denkt Martin Poslowski. Der Ingelfinger hat bereits zum zweiten Mal seinen 16-jährigen Patensohn zu einem Auftritt mit dessen Band nach Bretzfeld begleitet: "Ich finde es genial, dass die Kids hier eine Plattform haben, um sich selbst einmal zu präsentieren."
 
 

Gelungener Abend

Ähnlich denken BZB-Lehrer Florian Graßmann und Jan Scherer, Anerkennungspraktikant im Jugendhaus. Beide haben dafür Sorge getragen, dass die Bands auftreten konnten. "Normalerweise haben die Schulen untereinander keinen Kontakt. Dass man sich hier wieder trifft, ist klasse", sagt Graßmann.
 
Ohne Probleme und friedlich sei alles über die Bühne gegangen, freut sich Bernd Megerle: "Unterschiedliche Begabungen wurden vom Publikum wertgeschätzt. Jeder hatte so seine Chance, und das wurde honoriert." Die Erfahrungen mit dem Benefizkonzert sind so gut, dass Megerle bereits eine Neuauflage von "Bretzfeld rockt" andenkt.
 
 
                  

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